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Antwort auf den Leserbrief „Gewalt an der Forther Kirchweih“ Drucken E-Mail
Gewalt an der Forther Kirchweih???
Als wir am vergangenen Mittwoch (9.10.) das wochenblatt aufschlugen und den Leserbrief zur Forther Kirchweih lasen („Gewalt an der Forther Kirchweih – ist Wegschauen schon „normal“???“ auf Seite 13), fielen wir aus allen Wolken.
Hat doch allen Ernstes jemand diesen Leserbrief verfasst zu Vorfällen mit zwei Besuchern, die an diesem Abend sehr negativ im Festzelt aufgefallen sind. Wenn man schon einen Leserbrief in die Zeitung drucken lässt, sollte man dann auch bei der Wahrheit bleiben.

Die fängt damit an, dass einer der beiden angetrunkenen Besucher mutwillig Tische zerstört und andere Zeltgäste blöd angesprochen und teilweise provoziert hat. Auf mehrmalige Aufforderung einiger Gäste, dies zu unterlassen, folgte keine Reaktion, das Verhalten wurde als Spaß deklariert .
Als dann unsere Türkontrolle ­
die beiden des Zeltes verwiesen hat (Zelt- und Platzverweis wurden zwei Mal ausgesprochen) wurden sie aggressiv und stießen unser Türpersonal auf die Seite, wobei einer der beiden kleine Blessuren davontrug, und wollten sich mit Gewalt Zutritt ins Festzelt verschaffen. Dies wurde auch von mehreren Gästen im Eingangsbereich so gesehen.
Daraufhin wurden beide aus dem Zelt befördert und kein Zutritt mehr gestattet. Unbeteiligte Gäste, die zum Rauchen vor dem Zelt standen, haben keine Gruppierung gesehen, die auf eine Person einschlugen oder -traten.
Ich habe selbst noch versucht, mit dem vermeintlich Geschädigten zu reden. Leider ohne Erfolg, da einer der beiden extrem aggressiv und laut uns gegenüber war, uns mit Nazis verglichen und angeschrien hat, der Verletzte müsse sein Leben lang „mit dieser Traumatisierung“ leben und „damals, als man die Juden weggeschafft hat, hat auch jeder weg gesehen, so wie ihr alle!“. So etwas zu sagen und zu behaupten, ist ein absolutes NoGo.
Übrigens hat sich der vermeintlich Verletzte sogar noch bei uns entschuldigt für das Fehlverhalten und das Angebot, den Rettungsdienst zu rufen, ausgeschlagen. An Verletzungen konnten wir bis auf einen geschwollenen Finger (kann von einem Sturz stammen) nichts erkennen. Genauso wenig wie die gerufenen Polizei beamten, die erst mal einen Alkoholtest von beiden machte, der wie vermutet auch positiv ausfiel.
Wir fragen uns: Wie kann es sein, dass ein so stark verletzter Besucher von der Polizei nach Hause geschickt wurde, ohne evtl. einen Krankenwagen zu rufen? Stattdessen ist der Betroffene nach Hause gelaufen, nachdem wir die Polizei über den Platzverweis informiert  haben.  Die Polizei ist mit dem Auto gefolgt um zu sehen, ob dem Platzverweis nachgekommen wird.
Zu dem Satz „sichere Umgebung für jedes Kind, jede Frau und jeden Mann“: Wir tun unser Bestes, dass unsere Gäste vor solchen Besuchern geschützt werden. Und nicht anders herum.
Dass in dem Leserbrief unschuldige und unbeteiligte Gäste zu Mittätern deklariert werden, ist was sowas von daneben! Im Polizeibericht auf Seite 9 ist von schlagenden Gruppen keine Rede.
Von weiteren Schritten wollten wir eigentlich absehen, aber jetzt stehen Sachbeschädigung, Körperverletzung und Hausfriedensbruch im Raum. Hier wurde eine Grenze überschritten, die wir nicht tolerieren können.
Die Kirchweihburschen, die sich hier ehrenamtlich engagieren und teilweise Urlaub nehmen, um den Gästen ein paar schöne Stunden und Tage zu bieten, haben es nicht verdient, zu Unrecht in die Nähe von Gewalttätern gerückt zu werden.
Nichtsdestotrotz war es bis zu diesem Vorfall eine friedliche und schöne Kirchweih. Wir sind weiterhin gesprächsbereit, wünschen dem Verletzten auf diesem Wege gute Besserung und in Zukunft allen Gästen unserer Kirchweih ein schönes Fest.
Markus Jäger,
1. Vorsitzender
Burschenschaft Forth-Büg
 
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