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Vorschläge für Anbindung der B2 um Forth Drucken E-Mail
Initiative Lärmschutz Bürgerinitiative Lärmschutz für ganz Forth e.V.
Nach einem ersten Ortstermin Anfang September hat die „Bürgerinitiative Lärmschutz für ganz Forth e.V.“ am 1. Oktober erneut Vertreter des Staatlichen Straßenbauamtes Nürnberg nach Forth gebeten, um Fragen zur Planung der Umgehung zu besprechen und alternative Vorschläge zu unterbreiten. Diesmal waren ausdrücklich auch der Marktgemeinderat Eckental und Erste Bürgermeisterin Ilse Dölle eingeladen, die sich aber aufs Zuhören beschränkten und das Wort den Bürgerinnen, Bürgern und Fachleuten überließen.
Initiative Lärmschutz An der Einmündung der Goethestraße in die Stresemann-Straße (Staatsstraße St2236) ging es um Fragen zur Verkehrsführung in diesem nördlichen Bereich der Neubautrasse, wo die Anwohner schon bisher die hohe Verkehrsbelastung aus Richtung Schnaittach bemängeln. Diese werde an der Stresemannstraße auch mit einer Umgehung nicht abnehmen, räumten Bauoberrat Anatol Kiesel-Peiker, technische Amtsrätin Annette Tarvid und Bauingenieurin Irina Kurmanov (alle drei vom Straßenbauamt) sowie Verkehrsplaner Patrick Schwenteck vom Planungsbüro PB Consult ein. Statt dessen nimmt der Verkehr zu, wenn auch nicht in dem Maße, das Anwohner aufgrund ihrer Interpretation der Verkehrsgutachten befürchtet hatten. Diese Gutachten werden derzeit aufgrund neuer Zahlen und Zählungen fortgeschrieben und die aktualisierten Ergebisse in die Planung einfließen, erklärten die Fachleute. Der Befürchtung, dass die neue Verkehrsführung auch mehr Verkehr ins Wohngebiet Goethestraße anziehen könnte, steht die Erwartung entgegen, dass eine Anbindung der B2-Trasse an die Kreisstraße nach Eckenhaid (ERH 9) viel Verkehr von und zur Seniorenwohnanlage Martha-Maria aufnimmt. Diese Anbindung wird derzeit noch geprüft.
Die Anwohner befürchten, dass mehr Schwerlastverkehr vom geplanten Kreuzungs-Kreisverkehr B2 / Staatsstraße 2236 durch die Stresemannstraße auf die Forther Hauptstraße und weiter über Frohnhof Richtung Erlangen und Forchheim geleitet wird, wenn die bisherige B2-Ortseinfahrt „stillgelegt“ und an dem kurzen Abschnitt zur katholischen Kirche die Bundesstraßen-Maut entfallen wird.
Statt dessen schlug man zunächst einen weiteren Kreisverkehr vor für die Beibehaltung der bisherigen Ortseinfahrt und schließlich als weitere Alternative einen einzigen Knotenpunkt im Bereich „Kellerhauskurve“, der die Stresemannstraße extrem entlasten würde. Diesen Vorschlag beurteilten die Planer sehr kritisch: Die Auswirkungen für Anwohner seien insgesamt abzuwägen mit Auswirkungen hinsichtlich Sicherheit, Reisezeit und Kosten. Bundesstraßen und Staatsstraßen hätten eine überregionale Verbindungsfunktion, und die Verlegung von Staatsstraßen auf mehreren hundert Metern sei nicht Teil des aktuellen Auftrags. Trotzdem wolle man die Anregung mitnehmen und prüfen.
Zu den beim vorangegangenen Ortstermin besprochenen Vorschlägen im Bereich FC Büg und zur Realisierung der freiwilligen Seitendeponierung mit Lärmschutzeffekt konnte man mitteilen, dass Verhandlungen laufen, aber noch keine Ergebnisse vorliegen: „Ich kann dazu leider nichts versprechen, will Ihnen aber auch nicht den Mut nehmen“, so Annette Tarvid. Wiederholt verwies Bauoberrat Anatol Kiesel-Peiker darauf, dass im Rahmen des auf die Vorplanung folgenden Planfeststellungsverfahrens der Regierung von Mittelfranken alle Betroffenen und Beteiligten Initiative Lärmschutzihre Einwände und Anliegen einbringen können.
Für die Bürgerinitiative dankte Dominik Berger den Fachplanern für die Gesprächsbereitschaft. In einer Stellungnahme kritisierte man mangelndes Engagement seitens Gemeinderat und Gemeindeverwaltung. Bei einem „Abnicken“ der Planung werden man das Einspruchsverfahren nutzen, was bei anderen Projekten schon zu einer Verzögerung um Jahre geführt habe. Dass es hier – wie die Planer für jedwedes Straßenbauprojekt bestätigt hatten – „Gewinner und Verlierer“ geben werde, habe man eigentlich vermeiden und einen guten Kompromiss für die Betroffenen im Ortskern und am Ortsrand finden wollen.
www.b2forth.de

 Ortstermin an der Goethestraße in Forth: Im Hintergrund der Ortsausgang mit der Stresemannstraße und Staatsstraße 2236 Richtung Schnaittach.
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