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Leserbrief zur neuen Buslinie 210 Drucken E-Mail
Busfahrplanverschlechterung
Obwohl im Vorfeld in der Presse und in der Werbebroschüre des VGN deutliche Fahrplanverbesserungen versprochen wurden, hat sich nicht überall die Verkehrsanbindung verbessert. Ich fahre als Schülerin mit Regionalbahn und Bus die Strecke Heroldsberg, Großgeschaidt bis Erlangen, Markuskirche (Sieglitzhof).
Meine Verbindung hat sich wie folgt verschlechtert:
Leider wurden fast alle direkten Busverbindungen zwischen meinem Wohnort und meiner Schule komplett gestrichen. Obwohl angeblich mehr Verbindungen angekündigt wurden, hat sich die Situation für den Ortsteil Großgeschaidt seit der Fahrplanumstellung ab 9. Dezember 2018 deutlich verschlechtert. Es gibt nur noch früh am Morgen eine einzige direkten Buslinien nach Erlangen, zurück gar keine.


Ich bin dazu gezwungen, entweder sehr früh zu fahren oder auf der Fahrt umzusteigen. Außerdem – und das ist viel gravierender – hat sich die Fahrzeit deutlich verlängert, so dass ich extrem früh losfahren muss und sehr spät nach Hause komme. Wenn ich den Bus nehme der eigentlich kurz vor acht an der Haltestelle Sieglitzhof (Markuskirche) sein sollte, so das ich es gerade noch zum Unterrichtsbeginn in die Schule schaffe, komme ich regelmäßig zu spät und bekomme Ärger in der Schule. Fahre ich früher, stehe ich fast eine Stunde vor Schulbeginn in der Kälte vor der Schule und warte. Auch auf dem Heimweg fahren die Busse jetzt zwar im Stundentakt, aber ich verpasse mit regulärem Schulende genau einen Bus, so dass ich eine Stunde auf den nächsten warten muss. Dieser fährt dann nur bis Kalchreuth, wo der Regionalzug nicht auf die Ankunftszeit abgestimmt ist und ich dort entweder wieder warte oder drei Kilometer nach Hause laufe.

Insgesamt bin ich an einem normalen Schultag, bei Unterrichtsbeginn um acht Uhr und Schulschluss um 16 Uhr nahezu 12 Stunden unterwegs. Meine Fahrzeit zur Schule hat sich seit der Fahrplanumstellung um eine Stunde pro Tag verlängert. Am Freitag habe ich früher Schule aus und da in diesem Zeitraum der Zug nicht fährt, muss ich entweder eine Stunde warten oder drei Kilometer laufen.

Meine Verlust-Zeit pro Woche beträgt damit im Vergleich zur alten, „schlechten“ Busverbindung damit fünf Stunden, ganz abgesehen davon, dass ich jetzt als Schülerin einen 12 Stundentag habe und dann habe ich noch keine Hausaufgaben erledigt oder konnte lernen.
Ich bin nicht die einzige Betroffene, da der Bus auch zu anderen Schulen in Erlangen Schüler gebracht hat. Auch in Kalchreuth sind Mitschüler von mir von der Verschlechterung der Verbindung seit dem Fahrplanwechsel betroffen.

Es wäre daher sehr wünschenswert, wenn auch an Schüler der kleineren Ortsteile gedacht würde. Nur so kann der öffentliche Nahverkehr sich als Alternative zum eigenen Auto präsentieren und nicht nur dazu beitragen, das sich jeder Jugendliche auf den eigenen Führerschein freut, weil er sonst keine Möglichkeit hat, mit vernünftigem Aufwand von A nach B zu kommen.
Rebecca Eck
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 18. Dezember 2018 )
 
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