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900 Unterschriften für bessere Bahn Drucken E-Mail
Unterschriftensammlung Am vergangenen Freitag (7.12.) wurden dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann im Rahmen einer Zusammenkunft mit dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn AG, Klaus-Dieter Josel, 900 Unterschriften aus den Kommunen entlang der Gräfenbergbahn übergeben.

Im Bild: Schulleiter Burkard Eichelsbacher mit Silvia Körner, Tanja Daam und Karen Scott-Leuteritz vom Elternbeirat Gymnasium Eckental, Bgm. Johannes Schalwig (Heroldsberg), Bürgermeisterin Ilse Dölle (Eckental), 3. Bgm. Hans-Jürgen Röhrer (Igensdorf), Bgm. Herbert Saft (Kalchreuth), Astrid Marschall (Elternbeiratsvorsitzende Mittelschule Eckental), Bgm. Hans-Jürgen Nekolla (Gräfenberg), Rektor Gerhard Mayer (Mittelschule Eckental) und Andreas Aschenbrenner (Elternbeiratsvorsitzender Realschule Gräfenberg, von rechts) bei der Übergabe der 900 Unterschriften am Nikolaustag im Gymnasium.

Die Erste Bürgermeisterin Ilse Dölle (Eckental) und ihre Kollegen Johannes Schalwig (Heroldsberg), Herbert Saft (Kalchreuth), Wolfgang Rast (Igensdorf), Rudolf Braun (Weißenohe) und Hans-Jürgen Nekolla (Gräfenberg) waren nach München gereist, um der Forderung nach einer Verbesserung der Situation für Schüler und Fahrgäste persönlich Nachdruck zu verleihen.
Die Unterstützer unterzeichneten die Forderung im Rahmen einer Aktion, die von den Elternbeiräten des Gymnasium Eckental, der Mittelschule Eckental und der Realschule Gräfenberg organisiert wurde. Karen Scott-Leuteritz, Vorsitzende des Elternbeirates Gymnasium Eckental, formuliert in dem Schreiben an den Minister: „Seit etlichen Jahren wird diese Bahn nicht zu Unrecht als »Pannenbahn« bezeichnet. In den letzten zwölf Monaten hat sich die Situation deutlich spürbar zugespitzt“.  Über die fast täglichen Verspätungen und Zugausfälle werde von der Bahn oft unzureichend oder gar nicht informiert, ein Schienenersatzverkehr werde nur unregelmäßig und unzureichend bereitgestellt. Die Situation sei nicht länger duldbar, der ganze Schulbetrieb werde massiv gestört.

Deshalb fordert man unter anderem die zeitnahe Beseitigung aller Schäden, Mängel und Schwachstellen, um die Einhaltung des Fahrplans sicherzustellen, die Verbesserung des Informationsverhaltens sowie bei Zugausfällen und Verspätungen die sofortige Bereitstellung von ausreichend vielen Bussen. Sollte die Bahn dazu nicht in der Lage sein, fordert man den Einsatz von Schulbussen – und damit letztlich den Verzicht auf die Schülerbeförderung mit der Bahn.
Bei der Übergabe der Unterschriftenlisten war man sich allerdings einig, dass die Bahn das beste Beförderungsmittel sei – wenn sie denn fährt. Zu einer Online-Petition für die Generalsanierung, Elektrifizierung und den Ausbau der Gräfenbergbahn meinte Heroldsbergs Bürgermeister Johannes Schalwig, vor dem Gedanken an eine Elektrifizierung solle man erst einmal die jetzige Bahn zum Laufen bringen.Trotzdem sei es sinnvoll, auch diese Petition an den Landtag zu unterstützen. Sie zählt inzwischen mehr als zwei Drittel des Sammelziels von 5.000 Unterstützenden und läuft noch fünf Wochen:
www.openpetition.de/petition/online/generalsanierung-elektrifizierung-und-ausbau-der-graefenbergbahn

Auch die BEG beklagt Mängel und fordert Besserung
Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Regional- und S-Bahnverkehr in Bayern plant, finanziert und kontrolliert, hat den Vorstand der DB Netz AG in einem erneuten Schreiben aufgefordert, umgehend und nachhaltig den aktuell zunehmend auftretenden Störungen im bayerischen Schienennetz, verursacht durch Infrastrukturmängel, entgegenzuwirken.
„Die bayerischen Verkehrsunternehmen und damit deren Fahrgäste haben nach wie vor mit einer eklatant nachlassenden Verfügbarkeit der Infrastruktur zu kämpfen“, so die BEG in einer Pressemeldung am 3. Dezember. Neben Fahrbahnmängeln, Signal- und Weichenstörungen, Stellwerksstörungen, Störungen an den Oberleitungs- und Bahnübergangsanlagen seien insbesondere die durch Instandhaltungsmängel verursachten Langsamfahrstellen zu beklagen. Auch die Kommunikation und Abwicklung von Baumaßnahmen klappe in vielen Fällen weder zuverlässig noch zufriedenstellend.

Landrat Tritthart bittet Bahn zur Kreistagssitzung
In einem Schreiben an Klaus-Dieter Josel hat Landrat Alexander Tritthart den Bayern-Beauftragten der DB zur nächsten Sitzung des Kreistages am 17. Dezember eingeladen. Er wies in seinem Schreiben darauf hin, dass der Landkreis als Aufgabenträger für den Schülerverkehr im Erlanger Oberland ein bedeutender Kunde im Zugverkehr ist und daher eine verlässliche Beförderung nachdrücklich fordern kann: „Ich bin nicht gewillt, die momentane Situation weiterhin einfach so hinzunehmen.“
 
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