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Zukunftskonzept für den Markt Eckental Drucken E-Mail
Richtungsweisend für mindestens 15 Jahre
Das „größte Entwicklungsprojekt für den Markt Eckental seit der Gebietsreform“ ist auf den Weg gebracht, erläuterte Eckentals Erste Bürgermeisterin Ilse Dölle im Rahmen der Gemeinderatssitzung vergangene Woche (KW 48), in der der Haushalt 2019 verabschiedet wurde: Das Integrierte nachhaltige städtebauliche Entwicklungsprogramm INSEK soll Antworten auf die Frage geben, wie und mit welchen Prioritäten man die Gemeinde voranbringen will und soll. Ein solches Konzept ist auch Voraussetzung für eine staatliche Städtebauförderung im Rahmen des Bund-Länder-Programmes „Soziale Stadt“, von dem der Markt Eckental profitieren kann.

Bereits im März 2018 hatten die Architektin und Stadtplanerin Sylvia Haines und Landschaftsarchitekt Thomas Wirth die Leistungen einer Bietergemeinschaft, bestehend aus dem Büro Haines-Leger im unterfränkischen Rimpar und arc.grün Landschaftsarchitekten aus Kitzingen, im Gemeinderat vorgestellt. Dabei wurden auch die Vorgehensweise und die möglichen Projektphasen erläutert.

Zur vorbereitenden Planung gehöre eine Bestandsanalyse, eine Stärken-Schwächen-Analyse, die Entwicklung eines Leitbildes, die Formulierung der daraus folgenden Maßnahmen und ein konkretes Durchführungskonzept. Diese Grundstruktur sei vorgegeben und habe sich bewährt, der Planungsprozess könne bei optimaler Abwicklung etwa innerhalb eines Jahres erstellt werden, wobei sich dieser in der gesamten Umsetzung über einen Zeitraum von 15 Jahren auswirken dürfte.
Auch wenn die letztendlichen Entscheidungen immer der Marktgemeinderat treffe, so sei die Bürgerbeteiligung ein sehr wichtiges Element des gesamten Projektes. Hierbei habe man mit einer Bürgerwerkstatt, mit Arbeitsgruppen, interaktiver Bürgerbeteiligung als niederschwelliges Beteiligungsangebot mit Kommentarfunktion gute Erfahrungen gemacht, so Thomas Wirth. Alle Akteure wie Vereine und Institutionen seien aufgefordert, an dem Konzept mitzuwirken, eine wesentliche Rolle spiele dabei die Motivation über die Presse.

Am Projekt sollen alle Bürgerinnen und Bürger mitwirken
Ab April wurden sämtliche relevanten Daten aus dem Rathaus dem Planungsbüro für die Grundlagenermittlung zur Verfügung gestellt.
Im Juli bestätigten Vertreter der Regierung von Mittelfranken, dass zusätzlich ein Verkehrskonzept erforderlich sei und auch entsprechend gefördert werde.
In einer Gemeinderatssitzung am 23. Oktober stellte Sylvia Haines dem Gremium die Ergebnisse der Bestandsaufnahme des Gesamtortes und der vier Hauptorte vor. Dabei ging sie unter anderem auf die Veränderung in der Bevölkerungssituation ein mit einer Zunahme der Gesamtbevölkerung, der Ein- und Zweipersonen-Haushalte und des Durchschnittsalters. Insgesamt sieht sie einen Bedarf von mehr als 30 Hektar Fläche für Gewerbe- und Wohnland. Die vorhandenen Flächenreserven seien zwar bis 2034 rechnerisch ausreichend, dabei stelle aber die Verfügbarkeit die größte Herausforderung dar. Dass der Markt Eckental nur für die Hälfte der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten einen Arbeitsplatz biete, sei aufgrund der Nähe zu den umliegenden Oberzentren unproblematisch, dennoch komme der Schaffung neuer Arbeitsplätze eine Bedeutung zu.

Die im INSEK behandelten Themen umfassen bebauten Raum und Freiraum, Verkehr, Wohnen, Wirtschaft, Einzelhandel, Bildung sowie Freizeit und Kultur – immer auch unter ökologischen Aspekten. Als Siedlungsschwerpunkt habe Eckental die Aufgabe, die Einzelhandels-, Arbeitsplatz- und Versorgungszentralität zu sichern und weiter zu entwickeln, die Wirtschaftskraft der Region zu erhalten und stärken. Dabei seien die Schönheit und Vielfalt sowie das reiche Kulturerbe zu sichern und die wirtschaftliche, siedlungsmäßige und infrastrukturelle Entwicklung müsse unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit erfolgen.

Bürgerbeteiligung ab Februar
Von Dezember bis Februar wird die „SWOT-Analyse“ der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken erstellt. Eine Erste Phase der Bürgerbeteiligung ist bereits für Februar vorgesehen, unter anderem mit einem interaktiven Bürgerbeteiligungstool „E-Pin“, mit dem man auf einem Stadtplan Anregungen markieren und mittels „Likes“ bewerten kann.
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 7. Dezember 2018 )
 
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