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Ende der Geduld mit der Gräfenbergbahn Drucken E-Mail
Zug Initiative von Elternbeiräten im wochenblatt-Land
Die Liste der Betriebsstörungen an der Gräfenbergbahn ist lang: Nach der einer geplanten, mehrtägigen Sperrung im Zuge des Neubaus der Bahnbrücke in der Heroldsberger Schützenstraße bis zum 20. Oktober kam es schon am 22. und 23. Oktober (technische Störung an einem Stellwerk) und am 30. Oktober (technische Störung am Zug) zu Verzögerungen und Teilausfällen.


Vom 2. bis 7. November waren dann Verzögerungen und Zugausfälle zu beklagen, für die man die Bahn nicht verantwortlich machen konnte: Die bei einem nächtlichen Verkehrsunfall mit Autos zerstörte Straßenampel in Eschenau wurde wegen Ersatzteilproblemen tagelang nicht repariert und betraf durch die zusammenhängende Steuerung auch die Signalanlage am nahen Bahnübergang.
Die Deutsche Bahn AG hat zwar aktuell 4 Mio. Euro in Brücken und Hangsicherung investiert, will bis 2020 weitere 10 Mio. Euro in die Schieneninfrastruktur investieren und demnächst runderneuerte Züge einsetzen. Die Ankündigung von „deutlichen Qualitätsverbesserungen“ reicht Elternbeiräten und Klassensprechern des Gymnasiums Eckental, der Mittelschule Eckental und der Realschule Gräfenberg aber nicht aus: Sie wollen einen Arbeitskreis gründen und Druck „von allen Seiten“ auf die Verantwortlichen ausüben.

Arbeitskreis tagt am Mittwoch, 14. November
Obwohl auch die Schulleitungen mit Unterschriftenaktion, Ortstermin mit dem Bayerischen Fernsehen und der Teilnahme an einem „Runden Tisch“ mit Vertretern von Politik, DB Regio, Bayerischer Eisenbahngesellschaft und DB Netz vieles versucht hätten, sei bisher leider keine Verbesserung festzustellen. Deshalb wollen einige Elternbeiräte und Klassensprecher des Gymnasiums, der Mittelschule Eckental und der Realschule Gräfenberg einen Arbeitskreis starten, um gemeinsam weitere Aktionen durchzuführen, beginnend mit einer erneuten, größer angelegten Unterschriftenaktion an allen drei Schulen. Am Gymnasium sollen die Unterschriften voraussichtlich am Elternsprechabend am Dienstag, 20. November, in der Aula gesammelt werden.
Das erste Treffen des neuen Arbeitskreises findet bereits am Mittwoch, 14. November, um 19.30 Uhr im Gymnasium Eckental statt. Wer Interesse hat, an diesem Arbeitskreis mitzuwirken, möge sich melden unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Die Initiatoren weisen auch auf eine Petition an den Bayerischen Landtag hin, die Matthias Striebich aus Gräfenberg auf der Internetplattform openPetition gestartet hat. Diese Petition könne die gemeinsame Initiative zwar nicht ersetzen, so Karen Scott-Leuteritz und Tanja Daam für den Elternbeirat des Gymnasiums, aber durchaus sinnvoll ergänzen.

Petition an den Landtag fordert „Generalsanierung, Elektrifizierung und Ausbau der Gräfenbergbahn“
Auch mehrere Leser haben sich ans wochenblatt gewendet mit der Bitte, auf diese Petition hinzuweisen, damit „mehr Menschen davon erfahren, mehr Unterschriften erlangt werden können und sich endlich mal was tut“.
Die Petition an den Bayerischen Landtag fordert, kurzfristig die vorhandenen Mängel zu beseitigen und mittelfristig die Gräfenbergbahn zu elektrifizieren sowie mit kürzeren Fahrzeiten, zusätzlichen Haltepunkten, 30-Minuten-Takt und Anbindung an weitere Strecken zum attraktiven System auszubauen. Der Freistaat Bayern als der Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr könne auf den Ausbau der Infrastruktur Einfluss nehmen.
Die Gräfenbergbahn sei aus der Region nicht mehr wegzudenken, heißt es in der Begründung: Über 5.000 Fahrgäste nutzen jeden Werktag die Gräfenbergbahn – auch Reisende, welche durchaus ein Auto zur Verfügung hätten. Die Fahrzeit von Bussen im Berufsverkehr sei regelmäßig doppelt so groß wie die der Bahn. Die Sanierung der Gräfenbergbahn in den 1990er Jahren sei lückenhaft umgesetzt worden mit vielen Versäumnissen. Dass die relativen Erfolge trotzdem erreicht worden sind, sei ein deutliches Indiz dafür, dass das Potenzial der Gräfenbergbahn noch nicht voll ausgeschöpft wird und weit größer ist.

Gestartet wurde die Petition am 5. November, die Sammlung dauert noch etwa acht Wochen an. Die ausführlichen Forderungen und Begründungen sowie die Möglichkeit, online oder nach Download der Unterschriftenbögen auf Papier zu unterschreiben, finden sich unter:
www.openpetition.de/petition/online/generalsanierung-elektrifizierung-und-ausbau-der-graefenbergbahn
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 7. Dezember 2018 )
 
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