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17. Mittelfränkischer Hospiztag Drucken E-Mail
Hospitzverein Eckental ist Gastgeber für überregionale Fachtagung
Obwohl es jeden Menschen betrifft, ist das Lebensende ein Tabu­thema, um das sich kaum jemand kümmert: Diesen Widerspruch formulierte Eckentals Erste Bürgermeisterin Ilse Dölle im vorbereitenden Pressegespräch zum 17. Mittelfränkischen Hospiztag.
Dass diese Fachtagung in Eckental stattfindet, mache sie stolz – auch auf den Hospizverein Eckental mit Umgebung e.V., der die Veranstaltung mit erheblicher Unterstützung des Bezirks Mittelfranken durchführt.

Im Bild: Christa Naaß, Alexander Tritthart und Ilse Dölle (vorne, von links) sowie die Hospizverein-Vorstandsmitglieder Wolfgang Köstner, Melitta Schön und Georg Meyer, Koordinatorin Iris Wotschach und Birgit Salomon, Sozialreferentin des Bezirks Mittelfranken (stehend, von links), unterstützen die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen“.

 

Landrat Alexander Tritthart zollte „allergrößten Respekt“ vor allen Menschen, die sich bereitfinden, Nichtangehörige beim Sterben zu begleiten. Für deren Tagung stelle der Landkreis Erlangen-Höchstadt gerne die Räumlichkeiten im Gymnasium Eckental zur Verfügung.

Die stellvertretende Bezirkstagspräsidentin Christa Naaß erläuterte die Bedeutung des Mittelfränkischen Hospiztages für die Hospizarbeit im Bezirk, die von 19 ambulanten Hospizvereinen und drei stationären Hospizen in Nürnberg und Erlangen getragen wird. Die hier tätigen ehrenamtlichen und professionellen Fachleute sollen ihre Erfahrungen austauschen und sich fortbilden können, wobei man am Rande auch die Öffentlichkeit über die vielfältige Arbeit informieren will.

Als Vorsitzender des örtlichen Hospizvereins erläutert Georg Meyer, dass der 13. Oktober gleichzeitig der Welthospiztag ist – ein guter Termin, um auf das Geleistete, aber auch auf bestehende Defizite und oft unzureichend bekannte Angebote aufmerksam zu machen. Der Hospizverein mit derzeit mehr als 400 Mitgliedern, 43 ehrenamtlichen Sterbebegleiter, Palliativ-Fachleuten sowie Beratern zu Patientenverfügungen hat im vergangenen Jahr 3.200 ehrenamtlich geleistete Stunden verzeichnet, wie die hauptamtliche Koordinatorin Iris Wotschach erläuterte. Vorstandsmitglied Wolfgang Köstner wies auf einen gesetzlichen Anspruch auf die „Spezialisierte ambulante Palliativ-­Versorgung“ (SAPV) hin, die eines von vielen Themen der Fachtagung sein wird. Darüberhinaus geht es beim 17. Mittelfänkischen Hospiztag in Vorträgen und Arbeitskreisen um Kommunikation mit Schwerstkranken, Sprachbarrieren, Sterbende mit Demenz, Trauerarbeit mit Angehörigen, Vorsorgeplanung und Organspende.

Als Referenten konnten Dr. Günter Beckstein (zum Thema „Die Bedeutung der deutschen Hospizbewegung“) und Prof. Dr. Frank Erbguth, Leiter der Neurologie des Klinikums Süd in Nürnberg (zum Thema „Ethisch-rechtlichen Herausforderungen und Konflikten am Lebensende“) gewonnen werden.
Schließlich unterzeichnete man eine „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ unter Trägerschaft der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes (DHPV) und der Bundesärztekammer BÄK). Diese soll mit fünf wesentlichen Leitsätzen unter der Übeschrift „Jeder Mensch hat ein Recht auf ein Sterben unter würdigen Bedingungen“ in Gesellschaft und Politik auf die notwendige Weiterentwicklung und Verbesserung der Palliativ- und Hospizarbeit hinwirken (www.charta-zur-betreuung-sterbender.de).

Der 17. Mittelfränkische Hospiztag am Samstag, 13. Oktober, von 9 bis ca. 17 Uhr ist eine Fachveranstaltung, zu der über die an der Hospizarbeit beteiligten Organisationen eingeladen wird.
Die Teilnahme kostet 15 Euro pro Person. In begrenztem Umfang können sich auch weitere Interessierte anmelden bis 10. Oktober beim Hospizverein Eckental mit Umgebung e.V. unter Telefon 09126-297 88 0 oder www.hospizverein-eckental.de

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 7. November 2018 )
 
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