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Demografischer Wandel Drucken E-Mail
Demografischer Wandel Was tun, wenn wir älter werden?
Der demografische Wandel ist ein Thema, dass den Landkreis Erlangen-Höchstadt seit Langem bewegt. Auf vier Regionalkonferenzen für die Verflechtungsräume Erlangen, Nürnberg, Herzogenaurach und Höchstadt will Landrat Alexander Tritthart mit kommunalen Spitzenvertretern und wissenschaftlichen Experten deshalb klären, wie dieser Wandel bestmöglich gestaltet werden kann.
Gelegenheit dazu gab es bei der jüngsten Regionalkonferenz für den Nürnberger Verflechtungsraum, zu dem auch Heroldsberg, Kalchreuth und Eckental gehören. Gemäß der Anweisung des Landrats hatte sie Matthias Nicolai, Regionalmanager des Landratsamtes, organisiert und einen angesehenen Experten zum Thema gewonnen: den Erlanger Professor Tobias Chilla. Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern und Studenten vom Institut für Geographie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg lud er Vertreter aus Heroldsberg, Kalchreuth und Eckental ein, an sechs Thementischen (Wirtschaft & Finanzen, Infrastruktur, Familie, Integration & Ehrenamt, Bildung & Gesundheit sowie Bauen & Wohnen) neue Wege zu suchen, um den unterschiedlichen Bedürfnissen einer alternden Bevölkerung gerecht zu werden.
Nach intensiven Diskussionen hatten alle beteiligten Gemeinden Maßnahmen benannt, die sie mittel- und langfristig in Angriff nehmen möchten. Die geplanten Projekte sind dabei so heterogen, wie das Thema Demografie selbst.  Eckental zum Beispiel will verstärkt geeignete Bauflächen und -träger suchen für den sozialen Wohnungsbau und betreutes Wohnen. Der Seniorenbeirat der Gemeinde will bis Ende 2016 noch enger mit Schulen und Kitas zusammenarbeiten, damit Jung und Alt besser in Kontakt kommen. Unterstützung durch den Landkreis könnte es bei Straßensanierungen geben, ebenso beim Thema Barrierefreiheit für Behinderte und Alte.
Kalchreuths Vertreter um 1. Bürgermeister Herbert Saft kamen zu dem Schluss, dass Vereine vor Ort bis 2017 mehr Fahrdienste für Senioren anbieten könnten. Auch solle die Gemeinde dafür Sorge tragen, mehr Wohnraum für junge Familien zu schaffen, um einer möglichen Überalterung vorzubeugen. Der Verein „Dorferneuerung“ könnte darüber hinaus ab sofort Vorträge zum Thema „Gesundheit und Bildung“ anbieten.
Heroldsbergs Vertreter regten an, den Ortskern zu stärken und das Thema Barrierefreiheit durch den Gemeinderat prüfen zu lassen. Gleiches solle für das Thema Wohnpolitik gelten, das zeitnah durch die Projektgruppe Blomenkamp beleuchtet werden soll.
    Andreas Kummer
 
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