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Der Gloss'n Hans
Eckentaler Seenland
Sie wer’n lachen, aber Weihnachten ist noch nicht vorbei. In Eckental gibt es auch im Februar noch Wunschzettel – zumindest, wenn die Gemeinde zur „Bürgerwerkstatt“ des INSEK-Projektes einlädt.

Dank Rekordbeteiligung konnten viele Besucher lesen, was ihren engagierten Mitbürgern so am Herzen liegt, dass sie es auf Kärtchen schreiben und an die Pinnwand heften. Die Bürgermeisterin hatte zwar betont, dass es nicht um ein Wunschkonzert geht, sondern vor allem um kommunalpolitische Weichenstellungen. Trotzdem wurden mit viel Fantasie recht lustige Ideen aufgeschrieben.

Klar: Wo soll man die sonst anbringen, wenn nicht bei einer Aktion zur Bürgerbeteiligung? So ist dann mindestens fünf Mal der „Badesee“ aufgetaucht. Ich bin gespannt, wo der Gemeinderat erste Probegrabungen macht! Einen vorhandenen Fischweiher umzuwidmen und zu vertiefen, wird wohl nicht ausreichen. Wobei ja an Stammtischen schon die Frage aufgetaucht ist, ob man nicht mit einem Staudamm zwischen Pettensiedel und Eckenberg einen Stausee… aber das ist eine Schnapsidee. So wie der vor Jahrzehnten aufgeschüttete Brander „Rodelhang“.

Auch ein Wunsch nach gastronomischen Angeboten wurde oft notiert. Wenn das zur kommunalen Daseinsvorsorge zählt, hätte ich jetzt gerne eine Tasse Kaffee.

Ab sofort kann man ja auf der elektronischen ePIN-Pinnwand von zuhause aus seine Wünsche posten (nicht zu verwechseln mit dem ePIN von Gesundheitsministerin Melanie Huml: „elektronisches Pollen-InformationsNetzwerk“ für Allergiker). Ich freue mich schon auf das, was da alles zu finden sein wird.
Ihr Gloss’n Hans

 
Rückschritt durch Technik
Sie wer’n lachen, aber wenn es darum geht, wie das Auto von morgen aussieht, fallen mir noch ganz andere Wünsche ein als autonomes Fahren und Abgasreinigung. Zum Beispiel eine Renaissance der Regenrinne.

Es macht nämlich keinen Spaß, wenn man eine Tür des im Freien abgestellten Wagens öffnet – und jedes Mal fällt der Sch…Schnee mitten auf den Sitz. Weil die Damen und Herren Designer die Türen bis oben aufs Dach hinaufverlängert und -gebogen haben.

Vielleicht, damit sich Popschlagersänger beim Einsteigen ihren Hut nicht zerknittern, vielleicht aus Gründen der Aerodynamik oder einfach weil’s schick ist, wer weiß. „Dann muss der feine Herr halt vorher das Dach abkehren“, werden siebengescheite Lesende jetzt sagen. Tut er ja auch, aber der Besen liegt im Fußraum, und um ihn rauszuholen, muss ich erst die Tür aufmachen. Kein Mensch käme auf die Idee, mit der Haustür das halbe Hausdach aufzuklappen.

Es gab Zeiten, da hatte jedes Auto Regenrinnen über den Türen. Daran konnte man, um gelegentlich die Skiausrüstung, eine Leiter oder Latten zu transportieren, einen universalen Dachträger auf jedes Fahrzeugmodell montieren. Das ist vielleicht altmodisch, aber es war ungeheuer praktisch.

Inzwischen muss man bei jedem Fahrzeugwechsel den Dachträger mitgeben oder wegwerfen und einen neuen beschaffen, weil die Dinger für jedes Dach maßgeschneidert sind – auch mit Dachreling, weil auch da jede irgendwie anders geformt ist. In den Kellern und Garagen lagern derweil Abertausende, wenn nicht Millionen von einsamen Dachträgern, die keinen Halt mehr finden. Traurig.
Ihr Gloss’n Hans
 
 
 
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