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Der Gloss'n Hans
Tuff tuff tuff die Eisenbahn
Sie wer’n lachen, aber die Eisenbahn ist keine richtige Eisenbahn mehr. Eher eine Kunststoff- oder Plastikbahn, zumindest von innen. Die Außenhaut wird wohl auch schon teils aus Plastik sein, so wie bei den meisten Autos.

Die sind ja auch keine „Blechkutschen“ mehr, sondern ringsrum aus Poly-irgendwas. Im Grunde war da der Trabant aus Eisenach ein technologischer Vorreiter mit seiner Karosserie aus Plaste und Elaste. Unter der Motorhaube schaut‘s auch aus wie im „Gelben Sack“, und das Wechseln einer Glühbirne wird bald so nostalgische Geschichte sein wie ein Ferngespräch mit Wählscheibe im Telefonhäuschen.

Immerhin sind bei der Eisenbahn die Schienen noch aus Eisen. Glaube ich zumindest. Die Brücke, die jetzt über die Heroldsberger Schützenstraße gehoben wurde, war jedenfalls nicht aus dem 3 D-Drucker, sondern aus Stahl – ein gutes Gefühl für die Bahnreisenden.

Das Beste an der Bahn ist, dass man immer einen Schuldigen hat. Wer mit dem Auto zu spät kommt (und das passiert oft, nicht nur mir), ist halt zu spät losgefahren und hat erwartbare Probleme wie Stau, Unfälle und Pannen nicht einkalkuliert. Wer mit der Bahn zu spät kommt, hat einen Sündenbock.

Der Sündenbock war vor 2000 Jahren ein Ziegenbock, den man symbolisch mit den Sünden des Volkes Israel beladen und in die Wüste geschickt hat. Damit er ja nicht zurückkommt, hat man ihn sicherheitshalber von einer hohen Klippe gestoßen (heute würde der Hohepriester dafür von PETA vor Gericht gezerrt). So gesehen kommt die Bahn noch ganz gut weg, in dem sie nur symbolisch an den Pranger gestellt wird. Gute Fahrt wünscht
Ihr Gloss’n Hans

 
Bathroom Brexit

Sie wer’n lachen, aber dass Männer ab und zu länger am Lokus verweilen, um ihre Ruhe zu haben, ist nichts Überraschendes. Gründe dafür gibt es genug: Nörgelnde Partner, anstrengende Kinder, Arbeitsvermeidung und Ruhe für einen Blick in die Zeitung oder aufs Smartphone.

Neu ist, dass man dann beim Blick aufs Smartphone auf einen Pressebericht stößt, demzufolge Männer aus oben genannten Gründen sieben Stunden pro Jahr auf dem Klo verbringen. Diese Sensation hat der „Stern“ abgeschrieben vom britischen „Mirror“, der wiederum eine Umfrage des britischen Badausstatters „Pebble Grey“ zitiert.

„Wir alle brauchen etwas Zeit für uns, um Bilanz zu ziehen oder mal komplett abzuschalten“, so ein Unternehmenssprecher, „das Bad scheint der richtige Ort dafür zu sein, es bietet Zuflucht, einen Ort, an dem wir uns von der Außenwelt abschneiden können, wenn auch nur vorübergehend“. Trotzdem werde jeder zehnte Toilettengang von einem Eindringling gestört, so die Umfrage, was aufs Jahr gerechnet 171 unterbrochene Sitzungen ergebe.

Wo die nörgelnde Partnerin einen Zufluchtsort findet, hat man nicht untersucht – aber 44 Prozent der befragten Briten gaben an, dass die Partnerin das Bad saubermache. Das dauert vermutlich länger als sieben Stunden pro Jahr.
Diese Zahl ergibt nämlich pro Tag eine Minute und neun Sekunden. Das ist dann, aus der Perspektive eines Fachmannes, gar nicht so viel. Zu wenig für eine sensationelle Überschrift. Entweder sind Engländer am Ende gar nicht so stressgeplagt – oder die britischen Bäder sind nicht sonderlich entspannend und wohnlich eingerichtet.
Ihr Gloss’n Hans

 
 
 
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