Leserbrief zum Beitrag der Gemeinde Kalchreuth zum Radwegekonzept
(Ausg. 44, S.13) Wer die Sitzung des Kalchreuther Gemeinderats verfolgt hat, wundert sich über die Berichterstattung.
Da wird der Eindruck erweckt, dass sich die Kommune ernsthaft und konstruktiv am Radwegenetz des Landkreises beteiligen will. Stattdessen glänzten überwiegend uninspirierte Gemeinderäte mit wenigen halbgaren Vorschlägen. Keiner wollte wissen, ob es sein muss, dass die drei auf die Gemeinde zuführenden Radwege allesamt an der Ortstafel enden.

Kein Wort darüber, dass die Alltags- und Ausflugsradler deshalb ein mulmiges Gefühl haben müssen, wenn sie sich im dichten Autoverkehr durch den Ort bewegen.
Wie gelangen Kinder mit dem Fahrrad sicher zur Schule? Wie können die Bürger gefahrlos zur Apotheke oder zum Bäcker radeln?
Alles Fehlanzeige. Hausaufgaben nicht gemacht: Setzen, sechs!
Horst Auer