Leserbriefe
Leserbrief SperrmüllentsorgungSperrmüll-„Entsorgung“ am Straßenrand ?
„Katzenklo, Katzenklo, ja das macht die Katze froh“, dieser Meinung war 1993 Helge Schneider. Ob er sich heute darüber freuen könnte, was täglich bei uns illegal in der Natur entsorgt wird, wage ich zu bezweifeln. Im Abzweig von der B2 nach Rüsselbach liegt seit drei Wochen ein Katzenbaum, ein Toilettensitz, eine Brausegarnitur, ein runder Badspiegel sowie weiterer Unrat.

Im Bild: wochenblatt-Leser Dieter Gleiss ärgert sich über die wiederholten Abfall-Ablagerungen an der Straße nach Rüsselbach.

So wie viele Bewohner von Rüsselbach fahre auch ich beinahe jeden Tag diese Strecke. Und jede Woche liegt erneut viel Abfall auf einem Straßenabschnitt welches gerade einmal einen halben Kilometer lang ist. Wer ist denn so dreist, fährt dort hin und wirft immer wieder seinen Müll in die Landschaft? Manchmal sammle ich es auf und werfe es in unsere private Mülltonne. Wenn man aber Zivilcourage beweist und auf freier Strecke anhält um derartiges einzusammeln, gerät man leicht selbst in den Verdacht, der Umweltsünder zu sein. Wer räumt es dann aber auf? Vielleicht ließt der oder die Täterin diese Zeilen und holt die Sachen wieder ab? Das wäre sehr nett, vielen Dank!
Dieter Gleiss

Radweg von Röckenhof nach UNTERschöllenbach
Durch einen Anruf vom Kreisrat M. Wiehgärtner wurde eine „missverständliche Pressemeldung aufgrund von Informationen aus einer Gemeinderatssitzung in Kalchreuth“ richtig gestellt.
Der Landkreis plant keinen neuen Radweg zwischen Röckenhof und Oberschöllenbach, es handelt sich vielmehr um eine Planung für einen Radweg zwischen Röckenhof und Unterschöllenbach.
Dabei sollen bereits Finanzmittel im Haushaltsansatz für das nächste Haushaltsjahr enthalten sein. Auch ein dort geplanter, eventuell kombinierter Rad- und Fußweg ist nach meiner Meinung sehr angebracht. Weiterhin habe ich, wie auch andere Radler, beim Radfahren in der Umgebung von Kalchreuth festgestellt, das oftmals Hinweise über weiterführende „Radel-Strecken“ fehlen.
Vielleicht können Landkreisverwaltung oder die Gemeindeverwaltung noch ein paar Schilder mehr zur besseren Information der Wanderer und Radler an den Ortsausgängen von Kalchreuth anbringen.
Detlef-Lutz Pertek

Antwort auf den Leserbrief „Plärrer Eckenhaid – Wer braucht den sowas?“
Der Begriff „Plärrer“ ist in Eckenhaid nicht nur üblich sondern sehr wohl, auch bei jüngeren Bewohnern, bekannt und nicht an den Haaren herbeigezogen. Außerdem ist der „Plärrer“ nicht der Vor- beziehungsweise Parkplatz des Dorfladens, sondern befindet sich am Zeitschriftenladen von Frau Rössler, ehemals bekannt als „Augsten“.
Der Dorfladen ist außerdem nicht vereinsgeführt, sondern „gehört“ den Eckenhaider Bürgern, die Anteile gezeichnet haben, diese Beteiligungs-Möglichkeit hatten alle Eckenhaider Bürger und der Laden nützt ja auch allen Bürgern. Die „Verschönerung“, um die es geht, wurde vom Ortsverband einer Partei in einem Antrag an die Gemeinde und nicht vom Dorfladen selbst angeregt.
Besonders ältere Menschen oder Bürger, die in Mietwohnungen leben, keinen Garten besitzen oder einfach alleine wohnen, genießen die Geselligkeit im und rund um den Dorfladen.
Petra Prägitzer
Im Namen mehrerer „Ehrenamtlicher“des Dorfladens Eckenhaid

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 13. November 2019 )