Hilfe in den schwierigsten Lebensphasen
Hospizverein Offene Tür“ beim Hospizverein Eckental mit Umgebung
Kennenlernen und Abbau von Hemmschwellen standen im Mittelunkt beim „Tag der offenen Tür“ des Hospizvereins, wie der Vorsitzende Georg Meyer erläuterte. Kennenlernen konnte man die ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter sowie die hauptamtlichen Koordinatorinnen um Iris Wotschach und Frieda Meier.

Im Bild: Der 1. Vorsitzende des Hospizvereins Georg Meyer (links) und der „Eselflüsterer“ Dr. Stefan Plank mit seiner Eselin „Winnie“

 

Als stellvertretender Vorsitzender informierte Wolfgang Köstner über die Möglichkeiten der Unterstützung durch den Hospizverein – in erster Linie das zugewandte und achtungsvolle Begleiten von Menschen in der Endphase ihres Lebens der Verein durch geschultes Fachpersonal sowie hilfreicher Beistand für Angehörigen in der Zeit des Abschiednehmens und der Trauer. Dabei geht es nicht nur um betagte Menschen: Auch schwerstkranker Kinder und Jugendlicher sowie ihrer Familien werden durch einen Kinderhospizdienst begleitet, betreut und zuhause oder in einer Pflegeeinrichtung besucht. Die Hospizarbeit ist als ehrenamtlicher Dienst kostenfrei, darüber hinaus wird Information und Beratung zu Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung angeboten. Eine eigene Bibliothek bietet Literatur zum Thema Tod und Trauer.
Die Therapie-Eselin „Winnie“ stellte der Eckentaler Allgemeinmediziner und Hospizverein-Beirat Dr. Stefan Plank vor. Das Therapietier kann das Selbstbewusstsein stärken und innere Ruhe verleihen, die Arbeit basiert auf Kameradschaft und Vertrauen. Besere Schwerpunkte sind Pädagogik, Therapie und Förderung ( Information unter 09126 - 298 87 11 oder www.praxis-dr-plank.de).
Meike Bäuerlein vom „ASB WüWa Franken“ präsentierte den „Wünschewagen“, mit dem beispielsweise Kranke einen letzten gemeinsamen Ausflug mit der Familie, ein letztes Spiel des Lieblingsvereins oder die Fahrt an einen Lieblingsort erleben können (09131- 62 51 20 oder E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können ).
Der Erlös der in den Räumen des Hospizvereins ausgestellten Bilder des Eckentaler Künstlers Alfred Raile gingen zu 60 Prozent als Spende an den Hospizverein. GH


HospizvereinGedenktafel für Spender Georg Hofmann
Am „Tag der offenen Tür“ wurde im Gedenken an das Vereinsmitglied Georg Hofmann aus Brand eine Ehrentafel enthüllt. Georg Hofmann hinterließ dem Hospizverein nach seinem Tod im Alter von 81 Jahren 2015 ein stattliches Vermächtnis, das die Finanzierung der jetzigen Vereinsgeschäftsstelle ermöglichte.
Günter Fink beschrieb den „Hofmanns Schorsch“ als alleinstehenden Landwirt, der zeitlebens ein sparsamer und bescheidener Mensch war. Als kleiner Landwirt, Lagerist und Fahrer des Raiffeisen-Marktes Eschenau kam er mit seiner anspruchslosen Verhaltensweise zu einem Vermögen und wurde zu einem wichtigen Gönner des Vereins.
www.hospiz-eckental.de

Georg HofmannBilder: Frieda Meier als Initiatorin vor der Gedenktafel und Beiratsmitglied Günter Fink, beide ehrenamtliche Hospizbegleiter, bei der der symbolischen Enthüllung zusammen mit Alfred Fischer (li.), einem Freund des verstorbenen Georg Hofmann. (linkes Bild)
(Text und Fotos: Georg Heck)