Schülerbeförderung mit Bus statt Bahn?
ELRA Forchheimlternbeirat der Realschule Gräfenberg wendet sich an Landräte
Mit der Überreichung einer Unterschriftenliste an die Landräte Dr. Hermann Ulm (Kreis FO) und Alexander Tritthart (Kreis ERH) fordert der Elternbeirat der Ritter-Wirnt-Realschule in Gräfenberg erneut eine deutliche Verbesserung des Schülerverkehrs auf der Gräfenbergbahn – zusätzlich zur Beteiligung an einer schulübergreifenden Unterschriftenaktion im Dezember (das wochenblatt berichtete).

Im Bild: Klaus Hummel (Fachbereichsleiter ÖPNV), Gertrud Eismann (Schulleiterin Realschule Gräfenberg), Andreas Aschenbrenner (Elternbeiratsvorsitzender), Landrat Hermann Ulm und Frithjof Dier (Geschäftsbereichsleiter ÖPNV) im Landratsamt Forchheim.

 

Der Elternbeirat fordert angesichts zahlreicher Störungen im Betriebsablauf der Bahn einen alternativen Transport der Schüler mittels Bussen, um den Schülern, Eltern und Schulen Verlässlichkeit zu verschaffen. Gleichzeitig könne diese Maßnahme der Bahn mehr Flexibilität während der anstehenden (und angekündigten) Baumaßnahmen geben.
Landrat Dr. Hermann Ulm nahm die Unterschriften vom Elternbeiratsvorsitzenden Andreas Aschenbrenner und Schulleiterin Gertrud Eismann entgegen: Er sehe in der Umstellung auf Busverkehr als dauerhaften Schienenersatzverkehr ebenfalls eine Möglichkeit und werde sich zusammen mit Alexander Tritthart für eine Lösung einsetzen.

Dieser betonte bei der Übergabe der Unterschriften, „Sie haben uns als Unterstützer. Wir haben unsere Hebel bereits in Gang gesetzt, um alles zu tun, damit der Schienenersatzverkehr und der Betrieb durch die Bahn künftig besser laufen“. Er will das Anliegen des Elternbeirats prüfen und mit seinem Forchheimer Kollegen besprechen.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 9. Januar 2019 )