20 Jahre Seniorenbeirat Eckental
Seniorenbeirat Zwei Jahrzehnte gesellschaftliches Engagement
Auf Einladung des Marktes Eckental beging der Eckentaler Seniorenbeirat mit einem kleinen, harmonischen Empfang im Rathaus sein 20-jähriges Bestehen. Als Gastgeberin und Moderatorin blickte Erste Bürgermeisterin Ilse Dölle zurück ins Jahr 1998: Da „brodelte es“ in Eckental, die damaligen Senioren, von denen noch heute einige aktiv sind, wollten sich in Eckental einbringen. Also hat sich ein Seniorenbeirat konstituiert mit dem Ziel, den älteren Bürgern und Bürgerinnen eine bessere Beteiligung am kommunalen Geschehen zu ermöglichen.

Im Bild: In Würdigung der „Verdienste um das Gemeinwohl in Eckental“ erhielten die im Seniorenbeirat „besonders Aktiven“ (darunter als 4. von links der Vorsitzende Ingo Gerstenhauer) von der Bürgermeisterin Ilse Dölle (links) als Dank und Anerkennung ein „Danke-Lebkuchenherz“ und eine Flasche „Bürgermeisterin-Sekt“.


Ab diesem Zeitpunkt gingen die ersten Anträge der neuen Institution im Gemeinderat ein, so die Bürgermeisterin. Inzwischen sei die wertvolle Arbeit des Seniorenbeirates in Eckental nicht mehr wegzudenken.Maßgeblich zur 20-jährigen Erfolgsgeschichte beigetragen hätten – neben den Ansprechpartnern auf Seite der Gemeindeverwaltung – die jeweiligen Seniorenbeiratsvorsitzenden, aktuell Ingo Gerstenhauer mit seinem „Team“ Marion Bredthauer, Sabine Fuchs, Herta Heilsberg, Gerda Häfner, Ingrid und Friedhold Hindrichs, Heinrich Hanisch und Annegret Schildknecht, Gisela Schröder und Gerhard Seufert.

Als wichtige Bemühungen und Erfolge nannte Ingo Gerstenhauer rückblickend die Mitwirkung beim Entstehen von Hospizverein, Nachbarschaftshilfe, Fachstelle für pflegende Angehörige, Tafel und stundenweise Betreuung demenziell Erkrankter – alles nur zu schaffen mit einem Heer von Ehrenamtlichen. In diesem Zusammenhang fielen immer wieder die Namen von Barbara Meyer und Dorothea Fink, die sich in der Seniorenarbeit verdient gemacht haben, sowie insbesondere der Name der im Oktober 2017 verstorbenen, langjährigen Vorsitzenden Ruth Dorschner.
„Wir müssen etwas tun, um unsere Heimat zu einem Ort zu machen, in dem jeder und jede gerne lebt und sich gut aufgehoben fühlt“, meinte er. Folglich wurde in Zusammenarbeit mit Karl-Heinz Link (VdK), Georg Meyer (Hospizverein) und Hermann Sandner (AWO) eine Allianz mit gemeinsamen Interessen gegründet, es entstand das soziale Netzwerk Eckental. Zu den Hauptaufgaben des Seniorenbeirats zählt die Zusammenarbeit mit Senioreneinrichtungen, Vereinen, sozialen sowie kirchlichen Einrichtungen und Organisationen sowie der Erfahrungsaustausch und das Erarbeiten übergreifender gemeinsamer Projekte zur Verbesserung der Lebenssituation älterer Mitbürger.

Ebenfalls anwesend waren für den Kreisseniorenbeirat Vorstand Thomas Wimper und die Kreis-Seniorenbeauftragte Anna Maria Preller. Ihren musikalischen Beitrag leisteten Elena Behr (E-Piano) und Alexander Bier (Trompete). Nebenbei bemerkte Ingo Gerstenhauer launig, „unser Beirat hat eine Frauenquote von 60 Prozent, die Emanzipation der Männer beginnt jetzt“. Überdies umfassten die Mitglieder des Beirats sieben „Herkunftsländer“, und „die sind alle hier daheim und bringen sich ein, um aus unserer Heimat das Beste zu machen. Denn Heimat ist da, wo wir willkommen sind, in Eckental – ob Franke, Sudetendeutscher, Preuße, Siebenbürger oder Niedersachse, Syrer oder Iraner“. GH