Startschuss für die Wildbretwochen
Wildschweinrücken Vorgeschmack im Gasthaus „Drei Linden“ in Kalchreuth
Zu einer Veranstaltung, die „für alle etwas bringt“, begrüßte Landrat Alexander Tritthart am Donnerstag, den 25.10., die Gäste zum Auftakt der Wildbretwochen im Landkreis Erlangen-Höchstadt vom 5. bis 25. November. Denn Gastronomie, Jäger, Waldbesitzer und vor allem Genießer können von der Wildsaison profitieren.

Im Bild: Der geschmorte Wildschweinrücken machte Appetit auf mehr.

 

Mit dabei im Gasthaus „Drei Linden“ in Kalchreuth waren der Erste Bürgermeister Herbert Saft, Vertreter des Hotel- und Gaststättenverbandes, der Jägervereinigung und des AELF (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten) Fürth, für das Metzgerhandwerk Innungs-Obermeister Stefan Prütting sowie viele der 16 Gastwirte, die sich landkreisweit an den Wildbretwochen beteiligten. Allein im wochenblatt-Land sind dies in Eckenhaid der Gasthof zum Schloss, in Heroldsberg das Hotel & Gasthof Rotes Ross und in Kalchreuth die Gasthäuser Reif, Meisel und Drei Linden, die sich zusammen mit anderen bodenständigen „guten Wirten“ auch in der Initiative „Fränkisch gut genießen“ zu regionaler und saisonaler Qualität bekennen.

Leicht verdauliche, regionale Köstlichkeiten
Die Abteilungsleiterin Veterinärwesen und Verbraucherschutz im Landratsamt, Dr. Susanne Oswald, erläuterte die Vorzüge von Wildbret aus fachlicher Sicht: Wild ist gut verdaulich und liefert das neben Fisch proteinreichste Fleisch mit überdruchschnittlich hoher biologischer Wertigkeit, feinfaseriger Struktur, hohem Eisengehalt sowie wenig Fett und Cholesterin. Zur Qualität tragen auch stressfreie Lebensweise und Gewinnung bei, wodurch Wild auch im Hinblick auf das Tierwohl vergleichsweise wertvoll einzustufen ist. Von gut ausgebildeten Jägern wird Wildbret auf hygienische Weise gewonnen, in kontrollierten Räumen verarbeitet und mit kurzen Wegen in die Küchen geliefert. In Deutschland kommt Wildschwein und Rehwild zu fast 100 Prozent aus dem eigenen Land. Das qualitativ hochwertige, hygienisch und tierwohlgerecht sowie nachhaltig gewonnene Wildbret hat zwar seinen Preis, so Dr. Oswald, aber den ist es allemal wert.

Gastwirt Jürgen Key ergänzte, dass man mit dem „Knoblauchsland vor der Tür“ bis hin zu den Kalchreuther Kirschen im Kirsch-Tiramisu rundum regional kochen und genießen könne. Der Beweis folgte sogleich: Martina und Jürgen Key servierten mit ihrem Team einen köstlichen Waldbauernsalat, Wirsingrahmsuppe und vor dem hausgemachten Kirschtiramisu als Höhepunkt einen köstlichen geschmorten Wildschweinrücken.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 13. November 2018 )