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Stille Mahnung mit grünen Kreuzen Drucken E-Mail
grünes Kreuz am Straßenrand Ende der heimischen Lebensmittelerzeugung?
In Eschenau neben der Ampel an der B2-Umgehung steht seit Kurzem Sein grünes Holzkreuz. Solche Kreuze tauchen derzeit an weiteren Stellen in Deutschland auf und vermutlich auch im wochenblatt-Land.
Unabhängige Landwirte wollen damit auf ein aktuell „massiv einsetzendes“ Höfe-Sterben vor allem von kleinen und mittleren bäuerlichen Familienbetrieben aufmerksam machen. Nebem dem Kreuz ist ein Schild angebracht, das den „stillen Protest“ begründet.

Im Bild: Ein grünes Kreuz am Ortsrand von Eschenau: Landwirte wollen darauf
aufmerksam machen, dass aus Sicht vieler Familienbetriebe „die deutsche
Landwirtschaft abgewickelt wird“.

Seit der Verabschiedung eines „Agrarpakets“ durch Bundeslandwirtschaftsministerium und Bundesumweltministerium vor zwei Wochen gehe in vielen Familien die Angst um, dass jegliche landwirtschaftliche Produktion auf dem Acker und im Stall erschwert und in Einzelfällen unmöglich gemacht wird. Die Folge sei, dass Lebensmittel aus dem Ausland importiert werden, ohne Rücksicht darauf, wie sie dort erzeugt wurden. Die Versorgung der heimischen Bevölkerung mit regionalen Produkten werde gefährdet und der Versuch traditioneller Landwirte, dieser Entwicklung durch Umstellung auf biologische Landwirtschaft zu begegnen, führe durch ein Überangebot auch in diesem Markt zu gewaltigem Preisdruck.
„Wir stellen keine Forderungen“, heißt es: Die grünen Kreuze sollen als Mahnung an die Gesellschaft verstanden werden, sich dem Wert der heimischen Landwirtschaft bewusst zu werden. Ein knappes halbes Jahr, nachdem im wochenblatt der „Dialog mit der Landwirtschaft“ die Entfremdung der Verbraucher von den Lebensmittelproduzenten thematisiert wurde, kommen die Bauern auch in den „großen“ Medien wie der ZEIT zu Wort – und in einem Internet-Beitrag „Liebe Politiker, wir verstehen Euch nicht mehr!“ erläutert der norddeutsche Landwirt Volker Hahn die offensichtlich widersprüchlichen Gesetze und fachfremden Wünsche, die seiner Ansicht nach die Bauern in de Ruin treiben. www.bauerwilli.com.

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