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Frontm3n The Frontm3n im Interview: die Sänger von The Sweet, The Hollies und 10cc
Leibhaftige Pop- und Rockgeschichte aus den 70er Jahren mit Ausläufern in die 60er und 80er Jahre werden am Samstag, 15. Juni, in Heroldsberg auf der Bühne stehen, wenn The Frontm3n im Garten des IBMP (Paul-Ehrlich-Straße 19) auftreten. Der Gruppenname trifft den Nagel auf den Kopf, sind es doch drei wahrhaftige Frontleute, sprich Sänger großer Bands jener Ära, die bis heute aktiv sind: Pete Lincoln ist seit 2006 die Stimme von The Sweet (vorher zehn Jahre lang die von Sailor), die gleiche Aufgabe hat Steve Howarth bei den Hollies, Mick Wilson war von 1999 bis 2017 der Hauptvokalist bei 10cc. Die größten Erfolge ihrer Bands präsentieren die drei in ihrer Urform mit drei Stimmen und drei Akustikgitarren.

Im Bild: Das Interview mit Peter Howarth, Pete Lincoln und Mick Wilson (von links) findet man auf Youtube unter http://bit.ly/FRONTMEN , weitere Konzertmitschnitte unter http://bit.ly/FRONTM3N .



Im Interview erzählen die drei, was sie seit Jahrzehnten verbindet, wie sie ihre Bands und das Frontm3n-Projekt unter einen Hut bringen und was die Heroldsberger Konzertbesucher erwartet:

wochenblatt: Die Idee zu Eurem gemeinsamen Projekt The Frontm3n hattet Ihr schon vor einigen Jahren – wer hat es dann letztlich angestoßen?
Pete Lincoln: Ich hatte mit dem deutschen Musikimpresario Stefan Mühl gesprochen, der schon länger mit mir als Solokünstler und auch mit Sweet zusammenarbeitet. Er hielt das Konzept für eine großartige Idee, wir sollten testweise ein paar Konzerte spielen, um zu sehen, ob überhaupt Interesse daran besteht. Also wir haben wir je eine Show in Krefeld und Berlin gespielt und als DVD herausgebracht – und den Leuten gefiel es. Wir selbst hatten unglaublich viel Spaß, und all das hat uns ermutigt weiterzumachen – und hier sind wir ein paar Jahre später!

Ihr habt das Ganze kontinuierlich aufgebaut, habt nichts überstürzt oder gar erzwungen – Ihr zieht ohne Medienhype los und erobert gewissermaßen Euer Publikum. Kann man es so beschreiben?
Steve Howarth: Wir haben nichts künstlich designt. Es ist halt so, dass wir unsere gemeinsamen Aktivitäten um die Termine unserer Hauptbands und Arbeitgeber basteln müssen. Aber es funktioniert, die Zahl der Besucher unserer Konzerte wächst kontinuierlich – so ist es auch ein gesundes Wachstum. Es ist nicht so wie in den neuen Medien, wo plötzlich ein neuer Künstler auftaucht, und dann wird man förmlich zugeballert, und nach sechs Wochen ist alles wieder vorbei.

Ihr spielt die Klassiker Eurer Bands in neuarrangierten Akustikfassungen, die auch auf Eurer CD „All For One“ zu hören sind – neben ein paar neuen Songs, die Ihr gemeinsam geschrieben habt?
Mick Wilson: Natürlich wollen die Leute vor allem die Hits von The Sweet, der Hollies und von 10cc hören, aber viele haben uns auch nach neuen eigenen Songs gefragt. Also haben wir welche gemacht und aufgenommen und streuen sie vorsichtig ins Liveprogramm ein. Auch, weil sie uns selbst Spaß machen – und das ist für uns das Wichtigste: Wir wollen auf der Bühne Spaß haben und den unserem Publikum vermitteln. So entwickelt sich bei aller Bescheidenheit, die uns auch wichtig ist, die Band immer weiter. Die Leute erleben uns, erzählen es ihren Freunden, die kommen beim nächsten Mal mit, bringen dann ihre Freunde mit. Es ist ein natürlicher Prozess – und anscheinend sind wir auf dem richtigen Weg damit.

Ihr kommt von drei großen Bands, aber Ihr seid nicht als reine Coverband unterwegs – Ihr präsentiert die Songs auf eine ganz andere Art und Weise: drei Stimmen, drei Akustikgitarren, manchmal auch ein Bass oder eine elektrische Gitarre. Ihr spielt die Stücke in reduzierter Form, was zugleich deutlich macht, welch großartige Songs es sind!
Pete Lincoln: Du bringst es auf den Punkt! Es sind tolle Lieder, die wir quasi reduzieren, in ihrer ursprünglichen Form präsentieren, wie sie einst auf Akustikgitarren geschrieben wurden. Und die Stücke bestehen auch so – es gibt ja diese alte Weisheit, dass gute Lieder auch dann funktionieren, wenn sie nur mit einer Akustikgitarre oder einem Klavier begleitet werden. Und für uns bestand der Reiz auch darin, die eben in einer ungewohnten Form spannend rüberbringen. Wobei wir davon profitieren, dass sowohl bei Sweet als auch bei den Hollies und 10cc die Gesangsharmonien immer eine große Rolle gespielt haben. Und manchmal unterscheiden sich unsere neuen Arrangements doch gehörig von den Originalen – das beste Beispiel dafür ist „Love Is Like Oxygen”, das sich gewaltig von der Sweet-Version unterscheidet, das von einer verzerrten Gitarre geprägt ist, die wir nicht dabei haben – und wir haben das Tempo ein bisschen verändert, was sehr gut funktioniert.
Steve Howarth: Unser Hauptaugenmerkt gilt den Gesangsharmonien, und da profitieren wir davon, dass wir das schon vor 20, 25 Jahren gemeinsam praktiziert haben, als wir gemeinsam für und mit Cliff Richard gearbeitet haben – so haben wir uns auch kennengelernt und sind Freunde geworden.

wochenblatt: Inwieweit seid Ihr anfangs auf Skepsis gestoßen, weil Ihr nicht Gründungsmitlieder in den jeweiligen Bands seid oder wart – auch wenn Ihr inzwischen länger dabei seid, als es die ersten Sänger waren?
Mick Wilson: Es wird immer Leute geben, die sagen: 10cc sind nicht 10cc ohne Eric Stewart, Lol Creme und Kevin Godley. Das ist wahr, und das respektieren wir auch. Wir wollen sie auch nicht kopieren – wir helfen den Originalmitgliedern, ihre Stücke weiterzutragen.
Steve Howarth: Für die Hollies kann ich es vielleicht so erklären: Tony Hicks und Bobby Elliott sind seit 1963 jedes Jahr mit den Hollies unterwegs. Die Band ist ihr Leben! Als Allan Clarke seine Stimme verlor und die Gruppe verließ, wäre es schlimm für sie gewesen, wenn sie nicht hätten weitermachen können. Sie liebten und lieben es so sehr, was sie machen – sie sind nicht auf das Geld angewiesen, sondern lieben es, mit ihren Songs durch die Welt zu ziehen und sie live zu präsentieren. Jeden Abend. Wenn du rausgehst auf die Bühne und die Menschen begeisterst, sie glücklich machst, ihnen ein Lächeln ins Gesicht zauberst – das Gefühl, das du dafür zurückerhältst, kann man nicht kaufen. Die Leute kommen nicht wegen Allan Clarke, sondern wegen der Songs, die sie hören wollen, und wegen der Atmosphäre. Und genau um die Songs geht es ja bei den Frontm3n – wir tragen sie weiter.
Und darauf freut man sich schon in Heroldsberg, wenn Ihr  am 15. Juni zum Benefiz Open Air kommt – vielen Dank für das Interview!

Noch sind Tickets für The Frontm3n erhältlich
Tickets gibt es in Eckental im Buch- und Mediencenter Endreß und beim wochenblatt sowie in Heroldsberg in der Sonnen Apotheke und bei Drexler Bürobedarf. Noch einfacher erhält man die Karten durch E-Mail-Bestellung mit kostenlosem Versand (Mail an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können ). Aktuelle Infos über das Benefizkonzert gibt es unter
www.medizin-nuernberg.de/Benefiz-Konzerte/
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