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Neuer Chef im Reichswald Drucken E-Mail
Hr. Saft und Hr. Wurm Forstbetriebsleiter setzt auf gute Zusammenarbeit
Johannes Wurm ist der neue Leiter des Forstbetriebs Nürnberg und damit der neue Chef für den Lorenzer und Sebalder Reichswald. Der 42-jährige Forstwissenschaftler folgt damit auf Roland Blank, der Ende 2018 nach 13-jähriger Tätigkeit in den Ruhestand verabschiedet wurde. Vorstand Reinhardt Neft sagte bei der Amtseinführung, dass Johannes Wurm der richtige Mann an der richtigen Stelle sei und dass er die fachliche und menschliche Qualität mitbringe, den Nürnberger Reichswald weiter aufzuwerten, die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers fortzusetzen und den notwendigen Waldumbau voranzutreiben.

Im Bild: Johannes Wurm, der neue Leiter des Forstbetriebs Nürnberg, stellte sich auch bei Kalchreuths Bürgermeister Herbert Saft im Rathaus vor. Ausführlich wurde über Themen gesprochen, die nicht nur die Gemeinde sondern auch den Staatsforst betreffen. Der gebürtige Oberpfälzer Johannes Wurm studierte an der Technischen Universität München und in Yale (USA) Forstwissenschaft. An der TU München war er anschließend einige Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig und 2011 wechselte er zu den Bayerischen Staatsforsten. Er war dort im Vorstandsbüro in Regensburg tätig, 2014 wurde er nach Brüssel zu EUSTAFOR, dem Zusammenschluss der Europäischen Staatsforstbetriebe, abgeordnet und war ab 2017 als stellvertretender Forstbetriebsleiter in Waldsassen tätig.

„Wir werden die Wälder rund um Nürnberg auch künftig zum Wohle von Mensch und Natur bewirtschaften“, gibt Johannes Wurm die Richtung vor. „Gerade in der Metropolregion Nürnberg ist es nicht immer einfach, den Dreiklang aus Bewirtschaftung, Naturschutz und Erholungsfunktion zu realisieren.“ Er versprach einen konstruktiven Dialog mit allen, denen der Reichswald wichtig ist. Dem gegenseitigen Kennenlernen diente daher auch ein Besuch bei Bürgermeister Herbert Saft im Kalchreuther Rathaus. Ausführlich wurde über die von der Gemeinde geplanten fünf Themenwege rund um Kalchreuth gesprochen, die teilweise in den Staatsforst führen.
Ein anderes Thema war die  Sanierung der restlichen Strecke der Gemeindeverbindungsstraße nach Buchenbühl bis zur Gründlach. Dies soll nach Absprache mit der Stadt Nürnberg, dem Landkreis ERH, dem Forstbetrieb und der Gemeinde in diesem Jahr erfolgen. Eine weitere gute Zusammenarbeit versprach Herr Wurm auch dem Naherholungsverein Erlangen. Schließlich folgte noch eine Besichtigung der Stephansquelle in der Nähe des Felsenkellers. In fast allen Landkarten ist die Quelle eingezeichnet, leider fließt seit vielen Jahren das Wasser nicht mehr aus dem vorhandenen Rohr sondern quillt unterirdisch hervor und fließt dann in den Teufelsgraben.
Angesprochen auf eine Neufassung der Quelle und einem Zugangsweg waren sich Johannes Wurm und Bürgermeister Herbert Saft einig, dass dies kaum möglich ist, da die gesamte Schlucht schon 1983 ein Landschaftsschutzgebiet ist. Es handelt sich um ein einzigartiges Biotopschutzgebiet mit seltenen Bäumen, Pflanzen, Tieren, Sandsteinfelsen und der Teufelsbadestube mit dem Wasserfall. Zum Schutz dieses Gebietes wurde auch der ursprüngliche Weg in der Schlucht entlang des Grabens gesperrt. Für Naturfreunde gibt es aber auf beiden Seiten der Schlucht entlang Wanderwege und damit Gelegenheit, die Felsen und die Schlucht zu sehen. BAY
 
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