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Auf Spurensuche im Weißen Schloss in Heroldsberg Drucken E-Mail
Im weißen Schloss Mit einer neuen Idee laden die Kulturfreunde vor allem Kinder zu einer Spurensuche in das Weiße Schloss ein. Dazu wurde von der Lehramtsstudentin Lisa Hafer im Rahmen ihrer Zulassungsarbeit am Lehrstuhl für Geschichtsdidaktik der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät Nürnberg ein tolles Heft mit Texten entwickelt und Thomas Gruber hat es mit Figuren und Bildern illustriert.

Im Bild: (v.l.) Thomas Gruber, Lisa Gruber und die Spielgruppe der Klasse 4a, die das Sagenstück um Kunigunde im Weißen Schloss in Heroldsberg nachspielten, das auch im neuen Erkundungsheft für Kinder „Auf Spurensuche im Weißen Schloss“ eine Rolle spielt.

Unterstützt wurde das Erkundungsheft vom Markt Heroldsberg, der Kunst- und Kulturstiftung der Sparkasse, den Vereinigten Raiffeisenbanken, von der Firma Schwan-Stabilo, vom wochenblatt und von den Kulturfreunden Heroldsberg. Auf der zweiten Seite gibt es zunächst einen Entdeckerausweis, ehe dann die Erkundung des Weißen Schlosses beginnen kann. Bilder zeigen im Erdgeschoss die Vier-Schlösser-Gemeinde und die Geschichte des Tempo-Taschentuchs, dann geht es weiter im 1. Stock zum Heroldsberger Künstler Fritz Griebel und zu den Wechselausstellungen. Schließlich folgt im 2. Stock die Geschichte der Patrizierfamilie Geuder sowie das Trauzimmer. Dort fand dann auch eine kleine Feier zur „Spurensuche im Weißen Schloss“ statt.

Der Vorsitzende der Kulturfreunde und Museumsleiter Eberhard Brunel-Geuder begrüßte die Gäste, darunter Bürgermeister Johannes Schalwig und Kinder der Grundschule Heroldsberg sowie mehrere Lehrkräfte. Musikalisch eröffnet wurde die Veranstaltung von der Streicherklasse der Grundschule Heroldsberg unter der Leitung von Cornelius Liebster. Die Idee zu einem Erkundungsheft für das Weiße Schloss teilte die Rektorin der Grundschule, Gabriele Meier, dem Museumsleiter mit und in einem Kooperationsprojekt wurde es dann umgesetzt. Begleitet werden die jungen Besucher im Erkundungsheft vom früheren Schlossherren Philipp Carl von Geuder-Rabensteiner und seiner Frau, Anna Hedwig von Wietersheim. Ihre Lebensgeschichte führt zur Brautbechersage. Diese Sage von der Jungfrau Kunigunde wurde von Schülern der Klasse 4a in historischen Kostümen und Kleidern nachgespielt. Die Leitung hatte ihre Klassenlehrerin Kerstin Neubauer, die Kostüme wurden von Geli Haferbosch genäht. Die Sage verhält sich so ähnlich wie die des goldenen Rings am Schönen Brunnen am Hauptmarkt in Nürnberg, nur dass hier ein junger Goldschmied einen Becher schmieden musste, aus dem ein Brautpaar gleichzeitig trinken kann. Von der großen Liebe angetrieben, fertigte er in wenigen Tagen einen Becher wie es ihn vorher noch nicht gab. Er erfüllte damit die Aufgabe und erhielt seine Kunigunde zur Frau.
Tatsächlich kann man einen alten, prachtvoll gearbeiteten Brautbecher aus dem Jahre 1901, eine Leihgabe aus dem Roten Schloss, in einer Vitrine im Trauzimmer im 2. Stock betrachten.
Das Erkundungsheft für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren ist am Eingang zum Weißen Schloss erhältlich. Die Öffnungszeiten sind am Mittwoch von 10 bis 13 Uhr und Freitag bis Sonntag von 15 bis 18 Uhr. Sonderöffnungszeiten und Museumsführungen sind nach Anfrage unter Tel. 0911-5187535 möglich. BAY
 
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