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Kirche Vom Boden bis zum Dach, von den Bänken bis zur Außenhaut wurde die Bartholomäuskirche in Eschenau renoviert. An den Außenwänden haben Steinrestauratoren die Sandsteine und die Fugen fachgerecht saniert. Die Mauern wurden stabilisiert, die Mauerkronen verklammert und das komplette Dach mit neuer Lattung neu eingedeckt. Auch den Dachstuhl hat man statisch ertüchtigt – und ist dabei auf Balken aus dem Jahr 1469 gestoßen, die durchaus noch ihren Beitrag zur Stabilität des Gotteshauses leisten.

Im Bild: Vom Steinboden bis zur Tonnendecke erstrahlt die renovierte Bartholomäuskirche in neuem Glanz mit ihrer historischen, dezent eleganten Farbgebung.


Im Innenraum bergen die mächtigen Mauern im unteren Bereich nun eine Sockelheizung. Im hinteren Bereich wurden Sitzbänke entfernt und in diesem Bereich neue Bodenplatten verlegt. Eine neue Beschallungsanlage hat sich inzwischen bewährt.
Ein wesentlicher Aspekt der Sanierung war die Stabilisierung der 195 Jahre alten Emporen mit zusätzlichen Stahlträgern. Zudem wurde der Zugang zur Kirche auf der Nordseite barrierefrei gestaltet.
Als erster Eindruck fällt der neue Anstrich ins Auge, der von den Kirchenbänken über die Treppen und Emporen bis hinauf zur Tonnendecken die Kirche in ihrer zeitlos dezenten Eleganz neu erstrahlen lässt. Der Maler, der die kunstvollen Ornamente an den Emporenverkleidungen restauriert hat, konnte sogar die Malerei erneuern, an der sein Großvater vor vielen Jahren schon tätig war. Die Überarbeitung der Orgel ist bereits erkennbar, aber noch nicht abgeschlossen.
Im hinteren Bereich entsteht gerade eine Kinderecke, die mit Teppich und passender Wandgestaltung noch weiter ausgebaut wird.
Von Anfang 2018 bis zum Advent 2018 dauerte die Renovierung unter Leitung des Staatlichen Bauamtes Erlangen-Nürnberg in Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalpflege, dem Bauamt der Evangelischen Landeskirche und natürlich der Pfarrei. Durch diese Konstellation mussten viele Bauarbeiten auch so ausgeschrieben und vergeben werden, dass man nicht immer im gewünschten Umfang örtliche Handwerker berücksichtigen konnte.
Die vorab grob auf 600.000 Euro geschätzten Kosten belaufen sich inzwischen auf 700.000 Euro, von denen etwa 40 Prozent die Pfarrgemeinde tragen muss. Hierzu hofft man zuversichtlich auf Zuschüsse der Landeskirche – und auch noch auf weitere Spenden, auch wenn man sich hier schon über großzügige Zuwendungen freuen durfte.
Nach dem weitgehenden Abschluss der aufwändigen Sanierung feiert die Gemeinde am kommenden Sonntag um 9.30 Uhr einen festlichen Einweihungsgottesdienst mit Abendmahl. Zu diesem schönen Anlass kommt Regionalbischof Prof. Stefan Ark Nitsche nach Eschenau.
 
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