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Leserbrief: StUB aktuell? Drucken E-Mail
Persönlich freue ich mich, dass durch die Freien Wähler die Diskussion rund um den ÖPNV bzw. StUB überhaupt entstanden ist. Sicherlich ist eine ökonomische und ökologische, öffentliche Verkehrsanbindung unabdingbar, aber um welchen Preis? Ein schienengebundes System, welches vielleicht erst in 25 Jahren in Betrieb geht. Ist das zeitgemäß?! Die FW haben hier genau den Finger in die Wunde gelegt.


Alternativen werden abermals nicht geprüft. Diese wurden aber bei besagtem Bügerentscheid aufgezeigt (Elektrobusse, Wasserstoffbusse, etc.). Ein Bussystem ist meiner Meinung nicht nur wesentlich flexibler, sondern auch sofort umsetzbar, individuell an Fahrgastzahlen anpassbar (wie ja bereits geschehen) und auch kostengünstiger zu realisieren. Bushaltestellen kann man leicht eröffnen, wenn Gewerbegebiete ausgewiesen werden und auch Streckenverläufe können je nach gemeindlicher Entwicklung angepasst werden. Die Kosten einer voraussichtlichen StUB stehen in keiner Relation zum gewünschten Nutzen wenn man keine Alternativen zulässt. Wie muss sich eine FAU vorkommen, die gerade erst für den Deutschen Innovationspreis nominiert worden ist, mit Ihrer Idee „Flüssige Wasserstoffspeicher“?! Hier wünscht man sich nun wirklich eine breiter gefächerte Diskussion, um auch andere Visionen zuzulassen. Ein schienengebundenes System zwischen Großstädten ist eine feine Sache, aber im ländlichen Raum leider zu statisch; ganz abgesehen von dem Flächenverbrauch und den zu erwarteten Bauzeiten von solchen Großprojekten. Wer kümmert sich um die Prüfung von Alternativen?!
Warum wird dies nicht von den 14 Bürgermeistern mit gefordert?!

In meiner Wahrnehmung werden Alternativen nicht zugelassen, geschweige denn diskutiert. Liege ich da richtig? Es gibt bereits weitaus mehr bauliche und steuerliche Millionengräber in Deutschland als einem dort lebenden Bürger recht sind und wir in Franken sollten nicht zu dem Kreis derer gehören, die ein solchen Millionengrab ihr Eigen nennen dürfen. Und Vergleiche, wie in einem der letzten Leserbriefe, in dem als Rentabilitätsbeispiel eine Fernverkehrsstrecke mit einer geplanten Nahverkehrsstrecke (StUB) hergenommen wird, ist mehr als abwegig und eine Reinform eines Vergleichen von Äpfel mit Birnen. Und eine mögliche Investitionsfähigkeit einer oder mehrere Gemeinden damit rechtfertigen zu wollen, dass man nicht wisse, ob in 10 Jahren vielleicht gar kein Auto oder Bus mehr in der Stadt fahren darf, zeugt ebenfalls eher von einer weltfremden Vorstellung, als von sachlicher Argumentation.
Joachim Nützel
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 1. März 2019 )
 
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