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Neujahrsempfang Neujahrsempfang des Marktes Eckental
„Wir alle arbeiten unablässig daran, dass unsere Heimat, unser Eckental, immer schöner, lebens- und liebenswerter wird“ – so führte Erste Bürgermeisterin Ilse Dölle beim diesjährigen Neujahrsempfang des Marktes Eckental in ihrer Festrede zum Motto „So geht Heimat“ hin. Bestimmendes Thema des Abends war das „Integrierte nachhaltige städtebauliche Entwicklungs-Konzept“, das der Gemeinderat auf den Weg gebracht hat. Das sperrige Akronym INSEK formten die ­Turnerinnen des SC Eckenhaid in einer Tanzdarbietung (oben) und als gewandter Gastredner hinterfragte Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly das kommunale Planungsverfahren, um auch gleich die Antwort mitzuliefern: „Braucht’s das? Ja!“
Mehr Bilder finden Sie in der Galerie.


In der Georg Hänfling Halle begrüßte Erste Bürgermeisterin Ilse Dölle die Vertreter der Kirchen, der Vereine und Feuerwehren, aus Wirtschaft und Gewerbe, der Banken und Sparkassen, der Polizei, des Marktgemeinderates sowie im Hinblick auf die Europawahl die ehrenamtlichen Wahlhelfer. Namentlich begrüßte sie ihre beiden Stellvertreter, die Bürgermeisterkollegen Birgit Herbst (Spardorf), Johannes Schalwig (Heroldsberg), Georg Förster (Buckenhof) und Frank Pitterlein (Schnaittach), die Ehrenbürger der Gemeinde Dr. Cristoph Maier und Franz Fantisch, den Bundestagsabgeordneten Stefan Müller, Landrat Alexander Tritthart, stellv. Landrätin Gabriele Klaußner, den stellvertretenden Bezirkstagspräsidenten Daniel Arnold, den mittelfränkischen Polizeivizepräsident Adolf Blöchl und als Gastredner Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly.

Das musikalische Programm eröffneten die Fanfaren des evangelischen Posaunenchors Forth unter Leitung von Kersten Kunst, gefolgt von der aus Weißrussland stammenden und seit 3 Jahren in Eckental lebenden Pianistin Alina Serchenya mit Stücken von Chopin und Paul Simon sowie der „Musical Family“, die eine vielversprechende Kostprobe ihres aktuellen Stückes „My Fair Lady“ präsentierte. Das Eckentaler Poetry-Slam-Talent Sara Denndorf trug einen tiefgehenden Text vor und die Tänzerinnen des SC Eckenhaid belebten die Bühne mit schwungvollen Auftritten. Für die Tanzgruppe standen am Ende des Programms die Trainerinnen Melanie Spiller-Distler und Heidi Spiller auf der Bühne, zusammen mit Alina Serchenya, Sara Denndorf, Kurt Röder (für den Posaunenchor Forth) und Holger Pampel (für die Musical Family) mit Ilse Dölle und Ulrich Maly.

„So geht Heimat“ mit Bürgerbeteiligung
Über das Motto „So geht Heimat“ kam Ilse Dölle in ihrer Festrede zur Feststellung „Heimat ist es wert, dass wir uns dafür engagieren. Heimat ist das, was wir gestalten können…“ und weiter zur praktischen Umsetzung der Aufgabe, Heimat zu gestalten. Hierzu hat der Marktgemeinderat 2018 ein „Integriertes, nachhaltiges, städtebauliches Entwicklungskonzept“ (INSEK) auf den Weg gebracht – das „größte Entwicklungsprojekt des Marktes Eckental seit der Gebietsreform 1972“, so die Bürgermeisterin.
Das mehrstufige Verfahren soll nach fachlicher Bestandsaufnahme mit intensiver Bürgerbeteiligung eine Basis liefern für die Entscheidungen, mit denen die künftige Entwicklung der Gemeinde gestaltet wird. In Kürze sollen die Eckentaler in „Bürger-Werkstätten“ und mit Onlinebeteiligung Ideen einbringen, sammeln und diskutieren – etwa über Straßencafés in der Eschenauer Hauptstraße, die Nutzung des Schlosses Büg oder einen Treffpunkt für Alt und Jung in Brand.

Wechselspiel zwischen Zumutungen und Verheißungen
Gastredner Ulrich Maly scherzte, dass hinter dem „schrecklichen Wort“ INSEK – da fehle nur noch ein T hintendran – eine durchaus sinnvolle Maßnahme steckt. Auch die Stadt Nürnberg wende in einzelnen Stadtteilen solche standardisierten Verfahren an, um zu klären „was soll so bleiben, was soll verändert werden?“ und um zwischen verschiedenen oder gar gegensätzlichen Interessen zu vermitteln.
Politik, erläuterte der von Ilse Dölle als beliebtester Oberbürgermeister der größten deutschen Städte angekündigte Maly, bestehe immer aus Zumutungen und Verheißungen. Letztere seien aber nur in den sechs Wochen vor Wahlen größer, ansonsten sei es umgekehrt, so der humorvoll selbstkritische Politiker. Die Menschen seien aber bereit, auch Zumutungen hinzunehmen, wenn sie in der lokalen Demokratie mitwirken können. Heimat sei mehr als eine geografische Angabe, sondern vor allem die soziale Umwelt, in der die Menschen leben, und die Projektionsfläche für die Sehnsucht nach bleibenden Werten. Solange die Menschen bei der lokalen Demokratie emotional dabei sind, könne er ein glücklicher Bürgermeister sein.
Eckentals Bürgermeisterin Ilse Dölle bedankte sich bei allen Mitwirkenden und den Verwaltungsmitarbietern, die im Anschluss an das Programm die Gäste noch beim zwanglosen Austausch bewirteten.

 
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