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Abwasser-Innovationspreis für Kalchreuth Drucken E-Mail
Urkundenverleihung Für wegweisende Projekte wurden vergangenen Mittwoch (5.12.) die Gemeinde Kalchreuth sowie Abwasserverbände in Ingolstadt und Kempten mit dem Abwasser-Innovationspreis des bayerischen Umweltministeriums ausgezeichnet.

Im Bild: Kalchreuths Erster Bürgermeister Herbert Saft (rechts) konnte in München zusammen mit Bernd Müller, Geschäftsführer des Büros Schneeberg & Kraus (links) die Urkunde für den bayerischen Abwasser-Innovationspreis aus den Händen von Umweltminister Thorsten Glauber entgegennehmen. Der Preis ist verbunden mit einer Förderung in Höhe von 520.000 Euro.

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte bei der Preisverleihung in München: „Mit innovativen Verfahren und zukunftsweisenden Konzepten können wir die Abwasserentsorgung weiter optimieren. Sie schützen unsere Gewässer, sparen Energie und schonen das Klima. Unser Ziel ist es, neue Technologien und Ideen von Kommunen für Kommunen zu fördern.“

Durchlaufbecken mit Retentionsbodenfilter
Die Gemeinde Kalchreuth teilt sich den 1.Platz mit dem Zweckverband Zentralkläranlage Ingolstadt. Aufgrund des auslaufenden Wasserrechts und neuer Anforderungen an die Mischwasserbehandlung muss Kalchreuth sein ca. 30 Jahre altes Regenüberlaufbecken RÜB 2-Nord von Grund auf erneuern und dem Stand der Technik anpassen. Zum Schutz des Brennelsgrabens ist zudem der Bau eines Retentionsbodenfilters gefordert. Durch das Ingenieurbüro Schneeberg & Kraus aus Igensdorf wurde hier ein innovatives Planungskonzept erarbeitet. Die Planung zeigt eine Projektumsetzung ohne jeglichen neuen Flächenbedarf und verspricht eine Kosteneinsparung von ca. 45 %  gegenüber konventionellen Planungen. Das Planungskonzept überzeugte die Fachjury des Umweltministeriums. Mit der Preisverleihung verbunden ist eine Projektförderung in Höhe von 520.000 €
 
Bereits der zweite Innovationspreis im wochenblatt-Land
Der Abwasser-Innovationspreis wird seit dem Jahr 2012 verliehen. Schon 2016 ging er ins wochenblatt-Land, und zwar an den Abwasserzweckverband Obere Schwabach mit seinen Mitgliedsgemeinden Igensdorf, Markt Eckental, Gräfenberg, Weißenohe und Neunkirchen am Brand. Damals wurde ein völlig neu entwickeltes Konzept eines Regenüberlaufbauwerks im Kanalbauverfahren mit vorkonfektionierten GFK-Rohren ausgezeichnet und mit 450.000 Euro gefördert.
Die Planung wurde 2016 ebenfalls durch das Büro Schneeberg & Kraus erstellt, dem es damit erstmals in Bayern gelang, den Preis zum wiederholten Male zu gewinnen.
 
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