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Kerschterkärwa in Kalchreuth Drucken E-Mail

Kirschenkerwa Alles drehte sich um die Kirschen
Die Kirschkerwa in Kalchreuth war auch heuer wieder ein großes Familienfest und ein Informationstag. Schon der Gottesdienst inmitten der Kirschgärten an der Erlanger Straße mit Pfarrer Christoph Thiele und dem Posaunenchor war sehr gut besucht, ehe dann um 11 Uhr Bürgermeister Herbert Saft und Landrat Alexander Tritthart die vielen Besucher und zahlreichen Gäste begrüßten. So waren MdB Martina Stamm-Fibich, MDL Walter Nussel, Bezirksräte, Kreisräte, viele Bürgermeister aus der Umgebung und Gemeinderäte gekommen.

Im Bild: Frischer geht‘s nicht: Kirschen direkt vom Baum gab es auch bei der Kerschterkärwa zu kaufen – mehr Bilder in der Bildergalerie.


Ein besonderer Dank ging an Karin Klein-Schmidt vom Bund Naturschutz, die vor 15 Jahren das Projekt „Erhalt der alten Kirschbäume auf der Kalchreuther Höhe – Naturschutz der schmeckt“ ins Leben gerufen hatte. Und es ist ein sehr erfolgreiches Projekt, in Kalchreuth gibt es noch viele alte Kirschsorten wie die Burlat, Hedelfinger, Haumüller, Regina, Kordia, Schneiders Späte oder Königskirschen.

Die Kirschenkirchweih, die einheimischen Kalchreuther sagen „Kerschterkärwa“, hat sogar einen historischen Hintergrund. Im Jahr 1855 kam der Bayerische König Maximilian II. zusammen mit seiner Gemahlin nach Kalchreuth „um das edle Obst eigenhändig zu kosten“. Zur Erinnerung daran wurde seither, mit einer Unterbrechung ab 1990, immer am ersten Sonntag im Juli die „Kerschterkärwa“ als Erntedankfest gefeiert.

Das Fest ist ein Erlebnistag für die ganze Familie. Es gibt ein Kinderprogramm, Informationen vom Bund Naturschutz und dem Landschaftspflegeverband Mittelfranken rund um die Kirsche und Streuobst, den Imker Robert Gemmel, einen Korbflechter, Kunsthandwerker und Vereine die sich aktiv beteiligen.
Ein großer Erfolg ist seit einigen Jahren das riesige Kuchenbüfett. Fleißige Hausfrauen backen Kuchen, insbesondere das „Kirschenmännla“ oder andere Kirschenkuchen zum Verkauf und der Erlös kommt der örtlichen Kinder- und Jugendarbeit zu Gute. Aber auch Kirscheis gab es bei Bernhard Kollischon oder eine Sektbar mit „Kirsch-Secco“ und Kir Royal sowie Kirschschnaps und Kirschlikör. Selbstverständlich gab es auch Leckeres vom Grill und gutes Bier, Saft oder Wasser dazu, ausgeschenkt von FCK-Mannschaftsspielern.

Ab Mittag konnte man sich auch mit einer Pferdekutschen durch die Gegend fahren lassen, ab 13 Uhr gab es eine naturkundliche Führung durch die Streuobst-Kirschgärten und ab 15 Uhr eine Führung in der St. Andreaskirche.
„Obstbäume und Obstwiesen gliedern die Feldflure und verschönern unsere Dörfer“ heißt es im Flyer zur Kirschenkärwa, sie erhöhen dadurch die Wohn-und den Erholungswert, die alten Obstbäume sind aber auch ein wertvoller Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Mit dem Kauf von einheimischen Kirschen kann jeder dazubeitragen, dass diese schöne Natur erhalten bleibt. BAY

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 25. Juli 2018 )
 
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