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Baum Der Eichen-Prozessionsspinner hat auch Eckental befallen: In Eckenhaid am Kriegerdenkmal und zwischen dem Sportgelände des SC Eckenhaid und dem Waldkindergarten wurden Raupennester in Eichen entdeckt. Bevor sich die aus den Eiern geschlüpften Raupen zu den Nachtfaltern entwickeln, die dann in bis zu 200 Metern Entfernung wieder Eier ablegen, bilden sie Brennhaare mit Widerhaken und einem Nesselgift aus, die bei Menschen Asthma und schwere allergische Hautreaktionen auslösen können.

 

Nicht nur als Schädling, der die Bäume kahlfrisst, sondern auch aus gesundheitlich-hygienischen Gründen gilt es den Eichenprozessionsspinner daher zumindest in Siedlungsgebieten zu bekämpfen. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist aber nur in einem frühen Stadium sinnvoll – wenn die Raupen Brennhaare ausgebildet haben, müssen die Nester entfernt werden. Diese Arbeit erledigte in Eckenhaid vergangene Woche (KW 25) Norbert Mehl, ein professioneller Baumpfleger und „European Tree Worker“ aus Stöckach.


Gut geschützt verfrachtete er die heiklen Nester in Kunststoffbeutel und flammte die Rückstände an den Bäumen ab. Ein natürlicher Fressfeind der Larven wäre der Kuckuck, aber auch der mag die Raupen nur so lange, wie sie keine Brennhaare entwickelt haben. Mit der  Verwandlung zum Nachtfalter ist der Spuk bald wieder vorbei. Wer noch nicht entdeckte und entfernte Gespinste entdeckt, sollte diese nicht unbeschützt berühren und Befallsgebiete meiden, denn die Gefahr von Allergien bleibt bestehen.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 19. Juli 2018 )
 
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