Home
Dienstag, 13. November 2018
 
 
 
Home
Leser–Service
Anzeigen-Service
fifi - der Firmenfinder
Kontakt
Suche
Impressum
Datenschutzerklärung
Lesezeichen setzen!
 
 
Private Kleinanzeigen
… aufgeben
… lesen
Winterreifenbörse
 
 
Das wochenblatt zwitschert jetzt mit!
 
 
B2-Umgehung: „Beste Lösung für alle“ Drucken E-Mail
B2 Planung Betroffene Anwohner wollen sich einbringen
„Beeindruckt von der Resonanz“ zeigte sich Reiner Heim aus Forth, der bei einer kurzfristigen, formlosen Zusammenkunft an der möglichen künftigen B2-Trasse als erster das Wort ergriff. Neben knapp 30 Anwohnern vom südlichen Ortsrand von Forth waren am Freitagvormittag Eckentals Erste Bürgermeisterin Ilse Dölle, Einrichtungsleiter Markus Kalbskopf vom Seniorenzentrum Martha-Maria sowie die Gemeinderäte Thekla Mück, Thomas Liebel, Michael Schölkopf und Manfred Bachmayer gekommen, um über die Beteiligung der Bürger an den Planungen zu sprechen. Es sei keiner gegen die Umgehung und keiner gegen die vom Staatlichen Bauamt bevorzugte „Variante 3“, so Heim. Es gehe vielmehr darum, um aus dieser Trassenvariante hinsichtlich des „Schutzgutes Mensch“ das Optimum herauszuholen.

Im Bild: Mit Absperrkegeln hatten die knapp 30 von einer ortsnahem Umgehung betroffenen Bürgerinnen und Bürger den möglichen Trassenverlauf markiert, um sich gemeinsam für bestmöglichen Lärmschutz einzusetzen.



Nicht um das Ob, sondern um das Wie gehe es, bestätigte Antje Dollenberg. Allerdings sehe sie in Erdwällen nicht das Optimum und fragte, ob ein Tunnellösung wirklich den wirtschaftlichen Rahmen sprenge oder nicht doch vorstellbar sei. Wenn der Gemeinderat in der kommenden Sitzung keine der vier untersuchten Trassen bejahe, könne man möglicherweise mehr Einfluss nehmen.
Dominik Berger sprach sich gegen einen Tunnel aus und forderte einen Gesamtblick, der allen gerecht werde – auch den Anwohnern der Goethestraße, die von einer teuren Tunnellösung gar nichts hätten und die eine Entwicklung zur Durchgangsstraße befürchten.

Hendryk Tamm erinnerte daran, dass man damals bei der Entscheidung für einen Eigenheimbau in der Theodor-Heuss-Straße von effizientem Schallschutz ausgegangen sei, der nun auch so umgesetzt werden müsse, und erwartet von der Gemeinde entsprechenden Einsatz für den Lärmschutz gegenüber den Planern.
Manfred Bachmayer wies auf das Beispiel der gelungenen Umgehung von Heroldsberg hin, die durch die Eintiefung am Ortsrand kaum zu hören sei, im Gegensatz zur in dieser Hinsicht misslungenen Umgehung von Eschenau. Seine Grünen-Fraktion sei nicht mehr gegen die Umfahrung, wolle sich aber für eine gute Ausführung stark machen.
„Alle Gemeinderäte würden es am liebsten allen rechtmachen, aber das geht leider nicht“ bedauerte Ilse Dölle. Verfahrensträger sei das Staatliche Bauamt, nicht die Gemeinde. Gleichwohl könne der Gemeinderat deutlich machen, dass man auf die bestmögliche Lösung für die Anwohner drängt. Das Staatliche Bauamt zeige sich sehr offen für die Beteiligung von Bürgern und es gebe sicherlich noch weitere Veranstaltungen. Das Treffen an der von den Bürgern mit Absperrkegeln markierten möglichen Trasse und vor allem die Sachlichkeit in den Gesprächen wertete sie rundum positiv.
Am Dienstagabend, direkt vor der Marktgemeinderatssitzung mit der der favorisierten Trassenvariante auf der Tagesordnung, machte eine vom Landratsamt genehmigte Kundgebung der betroffenen Anwohner auf deren Interessen aufmerksam.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 4. Juni 2018 )
 
< vorherige Meldung   nächste Meldung >
 
 
Das aktuelle Heft zum online-Blättern
 
 
Der Gloss'n Hans macht sich Gedanken
 
 

fifi findet
fifi - der pfiffige
Firmenfinder

 
 
Leserfotos

Leserfoto