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Blick auf die BIOFACH 2018 Drucken E-Mail

BiofachWeltleitmesse wichtig für das wochenblatt-Land
Mittlerweile wirtschaftet in Deutschland jeder zehnte Bauernhof ökologisch, verkündet der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft. Vergangene Woche versammelte die Fachmesse BIOFACH 2018 in Verbindung mit der VIVANESS die internationale Branche für Bio-Lebensmittel und Naturkosmetik in Nürnberg und lockte rund 50.000 Fachbesucher aus 134 Ländern an. Aus 93 Ländern kamen 3.218 Aussteller, um neue Trends und Bio-Vielfalt zu präsentieren – auch aus dem wochenblatt-Land.

Im Bild: Marek Klonecki (rechts) hat zuhause 30 Bullen und 20 Schweine einer traditionsreichen Rasse und produziert Fleisch- und Wurstwaren sowie Käse; Kazimierz Jackynski (links) baut auf seinen wertvollen Ackerböden verschiedenste Getreidesorten an. Auf dem polnischen Messestand erläuterten sie BIOFACH-Besuchern die Philosophie ihres Bio-Verbandes EKOŁAN.



Biofach Bio-Qualität aus der Minderleinsmühle
Mit ihrer eigenen Marke „Rosengarten“ präsentierte sich die Minderleinsmühle, die an der Schwabach zwischen Kalchreuth und Neunkirchen am Brand seit 1776 in Familienbesitz hochwertige Getreideprodukte verarbeitet. Neben Müslis und Cerealien präsentierte das Unternehmen auch süße Waffeln und Gebäck, Confiserie, süße Leckereien mit Trockenfrüchten und Schokolade sowie pikante Cräcker – vieles davon vegan und glutenfrei und alles konsequent aus ökologischem, gentechnikfreiem Anbau sowie nach Bio-Richtlinien ­verarbeitet. Neu im Sortiment waren unter anderem die praktischen­ „Müsli-to-Drink“-Mischungen in vier Geschmacksrichtungen, von denen zwei auch auf dem BIOFACH-Neuheitenstand herausgestellt wurden. Um die Neuheiten kennenzulernen, müssen wochenblatt-Leser aber nicht die BIOFACH besuchen, sondern können sie im Direktverkauf in der Minderleinsmühle finden.

Im Bild: Geschüttelt, nicht gerührt: Das Rosengarten-Team und Minderleinsmühle-Geschäftsführer Andreas Hubmann (2. von rechts) verführten die BIOFACH-Besucher mit veganen „Müsli to Drink“-Überraschungen wie „Kurkuma-Kokos“.

 

BiofachRegionales vom Geflügelhof Schubert
Auf einem Gemeinschaftsstand von BioMetropole Nürnberg und dem Bio-Verbraucher e.V. präsentierte der Bio-Bauernhof Schubert aus Unterrüsselbach seine Konzepte für ursprüngliche, regionale und ethisch anspruchsvolle Produktion und Vermarktung. Als Geflügelhof steht der Betrieb zusammen mit dem Demeter-Verband für bäuerliche Legehennenaufzucht, bei der auch die männlichen Tiere aufgezogen werden. Die „Rüsselbacher Feldfrüchte“ ermöglichen es den Verbrauchern, auf einem Bio-Rundweg die Kulturen und den Fruchtwechsel im ökologischen Landbau vor Ort auf dem Feld zu erleben und das erlebte als fertiges, regional erzeugtes Produkt wie Nudeln, Getreide als Leinöl aus dem Hofladen und dem regionalen Fachhandel zu genießen.

Im Bild: Daniela Mayr vom Bio-Verbraucher e.V. präsentierte auf dem Gemeinschaftsstand Bio-Bratwürste vom ­„Stolzen Gockel“ vom Geflügelhof Schubert in Unterrüsselbach.



BiofachPolnische Messebesucher in der Minderleinsmühle und in Etlaswind
Seit nunmehr 17 Jahren kommen jeden Februar rund 50 Vertreter des Bio-Verbandes EKOŁAN aus dem Regierungsbezirk Kojawsko-­Pomorskie in Polen in den Landgasthof Drei Linden in Etlaswind, um von hier aus die BIOFACH zu besuchen und sich auf dem polnischen Gemeinschaftsstand präsentieren. Mehr als 300 Mitgliedsbetriebe wie Viehzüchter, Milchbauern, Mühlenbetreiber oder Safterzeuger zählt der Verband, der unter der Reiseleitung des Stettiner Ingenieurs Tomasz Krause jedes Jahr Bio-Betriebe in der Region besichtigt, darunter auch die Frohnhofer Mühle oder der Geflügelhof Schubert. Vergangene Woche besuchte man den Direktverkauf und die Produktion in der Minderleinsmühle.

Im Bild: Die polnischen Besucher waren sichtlich beeindruckt von der vielseitigen Produktion in der Minderleinsmühle. Schichtleiterin Iwona Ziomek und Abteilungsleiter Florian Schmiedecke erläuterten die verschiedenen Bereiche wie Schokoladeverarbeitung, Bäckerei und Konditorei oder Müslimischung.

Trotz aufwändiger Hygienemaßnahmen ermöglichte es die Minderleinsmühle, dass die polnischen Besucher den Mitarbeitern in der vielseitigen Produktion „über die Schulter schauen“ konnten. Abteilungsleiter Florian Schmiedecke und die sprachkundige Schichtleiterin Iwona Ziomek erläuterten, wie der Familienbetrieb dem strukturell bedingten „Mühlensterben“, in dessen Verlauf in den 1980er Jahren mehr als drei Viertel der deutschen Mühlen den Betrieb aufgaben, mit konsequent ökologischen Strategien begegnete. Aus neuen Geschäftsfeldern wie der Produktion von verzehrfertigen Bio-­Müslispezialitäten entwickelte sich das Unternehmen mit mittlerweile zwei Standorten zum bedeutendsten Verarbeiter von Bio-Schokolade und zu einem der größten Hersteller von Bio-Müsli-Mischungen in Deutschland.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 19. März 2018 )
 
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