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Hohe Verkehrsbedeutung Drucken E-Mail

Politiker Innenminister kam mit der Gräfenbergbahn

Mit der Gräfenbergbahn trafen am Freitag, den 19.01., der Landtagsabgeordnete Walter Nussel und Innenminister Joachim Herrmann (von rechts) zusammen mit  Landrat Alexander Tritthart und Heroldsbergs drittem Bürgermeister Eberhard Brunel-Geuder in Eckental ein. Erste Bürgermeisterin Ilse Dölle begrüßte die „Testfahrer“ am Bahnhof Eschenau und lud zum Gespräch in den historischen Lokschuppen. Hier kamen die hohe Verkehrsbedeutung, aber auch die Zuverlässigkeitsprobleme der Regionalbahn in den vergangenen Wochen zur Sprache.

Im Bild: Im Lokschuppen wurden die Probleme mit der Gräfenbergbahn besprochen (rechts Hans-Jürgen Bohnhorst vom Verein Eschenauer Kulturlokschuppen e.V., mit dabei waren unter anderem die Eckentaler Marktgemeinderäte Astrid Marschall, Friedrich Schultz und Thomas Liebel. Eckentals Erste Bürgermeisterin Ilse Dölle sprach am Ende auch kurz die Möglichkeit an, auf lange Sicht die Pläne für eine Stadt-Umland-Bahn (StUB) von Erlangen Richtung Eckental wieder aufzugreifen.

 

Bei ihrer Fahrt von Heroldsberg nach Eschenau in einem voll besetzten Zug konnten sich die Politiker nun davon überzeugen, dass die Probleme der vergangenen Monate beseitigt wurden und der Zugbetrieb wieder reibungslos läuft. Fortgesetzte technische Schwierigkeiten, sowohl an der Strecke, als auch bei den Zügen, und zuletzt noch ein Dammrutsch mit langen Ausfällen hatten die Gräfenbergbahn in den vergangenen Monaten in die Negativschlagzeilen gebracht und die örtlichen Politiker auf den Plan gerufen.
So hatte Walter Nussel im Herbst Kontakt zur Bahn-Tochter DB-Regio gesucht, um dort auf die überragende Bedeutung der Gräfenbergbahn für das Erlanger Oberland hinzuweisen und auf entsprechendes Handeln gedrängt. Landrat Alexander Tritthart und Innenminister Joachim Herrmann standen ebenfalls in Kontakt wegen der langen Pannenserie.

In einem abschließenden Gespräch im historischen Eschenauer Lokschuppen wurde nochmals deutlich, dass die Gräfenbergbahn eine der wichtigsten Schlagadern des Nahverkehrs im Erlanger Oberland ist, die in beide Richtungen intensiv genutzt wird. Ein Ausfall beeinträchtigt Schüler und Arbeitnehmer massiv. So berichtete Brunel-Geuder, dass es nach den letzten Ausfällen bereits Kündigungen von Firmen-Abos gegeben habe.   Beide Landtagsabgeordnete erklärten, die dauerhafte Abstellung der technischen Probleme müsse angesichts der Bedeutung der Strecke höchste Priorität haben. Die Bahn habe aber insbesondere nach dem Dammrutsch sehr schnell reagiert und es in Rekordzeit geschafft, dass der Betrieb wieder aufgenommen werden konnte. Dafür sei man den Verantwortlichen sehr dankbar. Die anwesenden Bahnvertreter erläuterten, dass leider auch nicht selten Vandalismus und KFZ-Unfälle insbesondere an beschrankten Bahnübergängen für Probleme sorgen. Die technische Koppelung von Bahnschranken mit Ampelanlagen für den Straßenverkehr führe immer wieder zu Problemen für den Zugverkehr. Einig waren sich schließlich alle in der Hoffnung, dass die Schwierigkeiten nun dauerhaft behoben werden könnten.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 15. Februar 2018 )
 
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