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SpatenstichRegenüberlauf-Bauwerk im Baukastensystem
Vor genau einem Jahr wurde ein vom Abwasserzweckverband Obere Schwabach eingereichtes Projekt – als eines von nur vier Projekten in ganz Bayern – durch Umweltministerin Ulrike Scharf mit dem Bayerischen Abwasser-Innovationspreis 2016 ausgezeichnet.

Im Bild: Beim symbolischen „ersten Spatenstich“: Michael Richter vom Wasserwirtschaftsamt Kronach, Eckentals Erste Bürgermeisterin Ilse Dölle mit ihren Kollegen Hansjürgen Nekolla (Gräfenberg) und Heinz Richter (Neunkirchen a.Br.), Ingenieur Bernd Müller, Igensdorfs Bürgermeister Wolfgang Rast, Weißenohes 2. Bürgermeister Raimund Schwarz und Bauunternehmer Walter Scharnagel (von rechts nach links).

Das vom Igensdorfer Planungsbüro Schneeberg und Kraus entwickelte, völlig neue Konzept sieht die Erstellung eines „Regenüberlaufbeckens“ im Kanalbauverfahren mit vorkonfektionierten Elementen aus glasfaserverstärkten Kunststoffrohren (GFK) vor. Im Vergleich zur konventionellen Stahlbetonbauweise erwartet man beim aktuellen Projekt mit 800 Kubikmeter Fassungsvermögen eine Kosteneinsparung von ca. 350.000 Euro oder 30 Prozent. Zudem ist mit der Würdigung und Auszeichnung des Projektes als herausragende Planungsleistung eine zusätzliche Förderung in Höhe von 450.000 Euro verbunden.

Zweckverband Obere Schwabach investiert 1,2  Mio Euro
Der Abwasserzweckverband Obere Schwabach mit seinen Mitgliedsgemeinden Gräfenberg, Weißenohe, Igensdorf, Markt Eckental und Neunkirchen am Brand betreibt die zentrale Abwasserbehandlung am Oberlauf der Schwabach. Neben der Kläranlage bei Pettensiedel – nach Forchheim die zweitgrößte Anlage im Landkreis Forchheim – liegen 22 Mischwasserbehandlungsanlagen im Verantwortungsbereich des Zweckverbandes. Um den aktuellen wasserrechtlichen Anforderungen gerecht zu werden, ist für den Einzugsbereich der Stadt Gräfenberg ein 800 Kubikmeter fassendes Durchlaufbecken zu errichten. Die bestehende, über 40 Jahre alte Mischwasserbehandlungsanlage liegt unmittelbar im Bahnhofsbereich, eine Erweiterung hätte immense Kosten und Probleme zwischen Bahn- und Baubetrieb zur Folge. Auf der Suche nach möglichen Alternativen fanden Planungsingenieur Bernd Müller, Stadt Gräfenberg und Zweckverband in den „Wässerwiesen“ bei Weißenohe ein geeignetes Grundstück für die Umsetzung des innovativen Konzeptes.
Am Donnerstag vergangener Woche erfolgte der symbolische „erste Spatenstich“, man erwartet durch das „Baukastensystem“ eine Bauzeitverkürzung von 65 auf 31 Wochen und somit eine Inbetriebnahme noch im Sommer 2018. Mit Investitionskosten von ca. 1,2 Millionen Euro stellt der Abwasserzweckverband Obere Schwabach die Weichen für eine zukunftweisende Mischwasserbehandlung für das gesamte Einzugsgebiet der Stadt Gräfenberg – und für den Schutz der nahen Kalkach, die sich mit der Lillach in den Igensdorfer Aubach und mit dem Rüsselbach schließlich in die Schwabach vereinigt.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 5. Dezember 2017 )
 
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