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Ideen für das Kloster-Areal in Weißenohe Drucken E-Mail

Kloster WeißenoheArchitektenwettbewerb für Chorakademie und Brauerei
Das Projekt „Chorakademie“ hat wieder einen großen Schritt in die Zukunft gemacht: Am Sonntag, 11. Juni, sowie in der darauf folgenden Woche wurden die Ergebnisse eines Architektenwettbewerbs für das ehemalige Klosterareal öffentlich vorgestellt.
Die Gemeinde Weißenohe und der Fränkische Sängerbund beabsichtigen die Einrichtung des „Chorzentrums des Fränkischen Sängerbundes“ im Kloster Weißenohe. Im 1. Bauabschnitt soll der denkmalgeschützte Bestand (Prälatenbau) zur Nutzung durch das Chorzentrum in hoher Qualität hergerichtet werden. Später soll ein Neubau für ein Gästehaus und ein Konzert- und Veranstaltungssaal erstellt werden. Weiterhin ist geplant, einen Konzertraum in einem Bestandsgebäude und Übernachtungsplätze im Prälatenbau einzurichten. Darüberhinaus soll die Grundlage für die Neuordnung des Kerns von Weißenohe und hier besonders der Klosterbrauerei entwickelt werden.

Die Architekten Hirner & Riehl aus München verzichten auf einen direkten Anbau an den historischen Prälatenbau und setzen auf freistehende, sachliche Neubauten für Bettenhaus und Konzerthalle.

In einem kleinen Festakt konnte Bürgermeister Rudolf Braun die oberfränkische Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz erstmals in Weißenohe begrüßen. Ebenfalls anwesend waren Landrat Hermann Ulm, die Bundestagsabgeordnete und zweite Vorsitzende des Fördervereins der Chorakademie, Silke Launert, die Landtagsabgeordneten Peter Meyer, Michael Hofmann, Thorsten Glauber und Walter Nussel sowie vom Förderverein der Chorakademie der Vorsitzende Eduard Nöth und Geschäftsführer Herbert Meier.
Professor Hartmut Niederwöhrmeier als Vorsitzender des Preisgerichtes hatte das Gremium fachlich zu den Entscheidungen begleitet und führte durch die Ausstellung der Wettbewerbs-Einreichungen, die laut Bürgermeister Braun ausdrücklich als Bürgerbeteiligung gedacht war und eine volle Woche geöffnet blieb.
Der zweigeteilte Wettbewerb umfasste in einem städtebaulichen Teil die Neuordnung der Flächen im ehemaligen Klosterareal mit Brauerei sowie in einem hochbaulichen Realisierungswettbewerb das Konzept für das Chorzentrum Franken. Für den Städtebau waren 20.000 Euro, für den Hochbau 50.000 Euro als Gesamtpreisgeld ausgelobt. 13 von zunächst 25 beteiligten Architekturbüros aus ganz Deutschland hatten sich der Aufgabe gestellt und präsentiert. Die Architekten Bär, Stadelmann, Stöcker aus Nürnberg kamen auf den den ersten Platz Städtebau und auf den dritten Platz Hochbau, das Büro Anderhalten aus Berlin nimmt in beiden Bereichen jeweils den zweiten Platz ein.
Die Architekten Hirner & Riehl aus München belegten den dritten Platz Städtebau und den ersten Platz Hochbau. Ihr Entwurf verzichtet auf einen direkten Anbau an den historischen Prälatenbau und setzt auf freistehende, sachliche Neubauten für Bettenhaus und Konzerthalle. Diese würden sich in unabhängigen Bauabschnitten gut schrittweise realisieren lassen und zwischen den Baukörpern auf verschiedenen Ebenen einen Seminarhof und einen Chorhof bilden. Bis zur späteren Errichtung der Konzerthalle sieht das Konzept die Nutzung einer bestehenden Lagerhalle (nach entsprechender Aufwertung) als Konzertraum vor. Im nächsten Schritt werden die Entwürfe von allen Beteiligten – Architekturbüros, Chorakademie und Förderverein, Gemeinde Weißenohe und Brauerei Weißenohe – eingehender diskutiert, um die Varianten aus Städtebau- und Hochbauwettbewerb zusammenzuführen.
Der Förderverein hat mit über 250 Mitgliedern aus ganz Franken und der Oberpfalz ein jährliches Beitragsaufkommen von mehr als 20.000 Euro erreicht und kann bereits jetzt aufgrund seiner Rücklagen das Ziel, den laufenden Betrieb der Chorakademie mit jährlich 25.000 Euro zu unterstützen, für die ersten 10 Jahre sichern. Der Landkreis Forchheim unterstützt das Leuchtturmprojekt mit 10.000 Euro jährlich.
Um weitere Unterstützer zu gewinnen, bietet der Förderverein Patenschaften für Stühle (300 Euro), Fenster (1.500 Euro), Klavier (ab 6.000 Euro) und Räume (ab 40.000 Euro) an. Regierungspräsidentin Piwernetz erwarb sogleich einen symbolischen Baustein und verwies auf die Aussage des bayerischen Innenministers „Wir kriegen das hin“.
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 12. Juli 2017 )
 
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