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Neuer Beauftragter für den Klimaschutz in ERH Drucken E-Mail
Simon Rebitzer Simon Rebitzer (31) folgt als neuer Klimaschutzbeauftragter auf Ulrike Saul, die in Elternzeit geht. Der gebürtige Waldsassener hat in Bayreuth das Umweltingenieurwesen mit Schwerpunkt Energietechnik studiert.

Der neue Klimaschutzmanager Simon Rebitzer versucht sich klimaneutral zu verhalten. So ernährt er sich weitestgehend vegan; ist bemüht, kein Essen wegzuwerfen und zu seiner Arbeitsstelle in Erlangen fährt er mit Fahrrad und Bahn.

Nach dem Studium arbeitete er drei Jahre bei der Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft in München. Dort beschäftigte er sich mit industriellem und kommunalem Energiemanagement. Sein Faible für Entwicklungshilfe kombinierte er als Lehrer für Solartechnik an einer Berufsschule in Äthiopien im Frühjahr 2016. Nach dieser Erfahrung startete er während eines Workshops in Hamburg eine Initiative zur Vermittlung von Gästezimmern Einheimischer an Geflüchtete, die er nun in der Metropolregion Nürnberg als Modellprojekt testen möchte.
Der Oberpfälzer will zum einen die Projekte seiner Vorgängerin, wie beispielsweise den Aufbau des kommunalen Energiemanagements fortführen. Zum anderen will er die Solarenergie stärker ins Bewusstsein der Landkreisbewohner rücken. Die Vorbereitungen für die Solaroffensive „Solar in ERH. Komm auf ERHs Sonnenseite.“ laufen bereits an. Gleichzeitig will Simon Rebitzer auch Solarenergie im öffentlichen Sektor vorantreiben.
 
Energetische Situation und Klimaschutzmöglichkeiten transparent machen

Simon Rebitzer möchte die Erfahrung, die er im Erstellen von Klimaschutzkonzepten und Energienutzungs­plänen hat,  nutzen. So will er das Klimaschutzkonzept von 2012 aktualisieren und stellenweise erweitern, um die energetische Situation im Landkreis aufzuzeigen. Er findet, dass die Themen Wärme- und Verkehrswende oft sehr stiefmütterlich behandelt werden. Hier fehlen ihm die Bereiche Ernährung und Konsum, die 40 Prozent der Pro-Kopf-Emissionen ausmachen. Vielen sei dies jedoch nicht bewusst.
 
Wunsch der Umsetzung
Simon Rebitzer ist klar, dass der Landkreis als öffentliche Institution beim Klimaschutz mit gutem Beispiel vorangehen muss. Er kann Informationen kostenlos bereitstellen, Aufklärung betreiben und Anreize, beispielsweise in Form von kleineren finanziellen Förderungen bieten. Schließlich kann man sich jeden Tag neu entscheiden, sich mehr oder weniger klimaschützend zu verhalten.
 
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