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BIOFACH-Publikum im wochenblatt-Land Drucken E-Mail
Biofach 2.235 Aussteller und rund 42.000 Fachbesucher aus 134 Ländern bestätigten von Mittwoch, 12.2, bis Samstag, 15.2., den Status der BIOFACH in Nürnberg als Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel. Die zunehmende Bedeutung ökologisch erzeugter Produkte ist auch im wochenblatt-Land spürbar: Betriebe aus der Region stellen auf der BIOFACH aus, beherbergen Aussteller und Besucher und sind interessante Anlaufstelle von Bio-Touren als Rahmenprogramm für Messebesucher.

BiofachInternationale Bio-Tour nach Unterrüsselbach und Frohnhof
Die BIOFACH bietet Besuchern mehrsprachige Bio-Touren ins Umland in Zusammenarbeit mit den „Nürnberger Stadtführern“ an. Auf zwei lohnende Ziele in der Region kam man durch das wochenblatt: Nachdem sie eine Ausgabe mit dem Sonderthema „Alles Bio oder was?“ von einer befreundeten Eckentaler wochenblatt-Leserin erhalten hatte, fragte Polnisch-Dolmetscherin Maria Schmidt-Holzhauser beim Geflügelhof Schubert in Unterrüsselbach und bei der Frohnhofer Mühle an. Zusammen mit der englischsprachigen Führerin Annemarie Paul und 23 Tourgästen aus Taiwan, Japan, Indien, Serbien, Russland, Dänemark und Deutschland besuchte sie am vergangenen Samstag beide Bio-Bauernhöfe.

Im Bild: Peter Schubert erklärte die Strohheizungsanlage, mit der auf dem Biobauernhof der beträchtliche Wärmebedarf für die Aufzucht der Jungtiere und die Nudelherstellung CO2-neutral gedeckt wird.

Biofach„Da könnte man sich ja entspannt mit einem Stuhl hineinsetzen und Zeitung lesen“ bemerkte erfreut eine dänische Besucherin beim Blick in einen Aufzuchtstall auf dem Geflügelhof Schubert. Besonders interessant war neben der „Nudelbude“, in der hier Bio-Eiernudeln hergestellt werden, der Umgang mit den Junghähnen aus der Legehennenaufzucht. Anders als allgemein üblich werden hier möglichst viele männliche Tiere mit aufgezogen, wie Peter Schubert den internationalen Gästen erklärte. Im Hofladen bekamen die Messegäste einen Eindruck von der ansprechenden Direktvermarktung.
In der Frohnhofer Mühle stärkten sich die Besucher mit Gulasch vom Frohnhofer Bio-Weiderind und Gemüsesuppe, bevor sie in den offenen Ställen die Schwäbisch-Hällischen Landschweine und die Deutsch-Angus- und Charolais-Rinder besuchten. Der Müllermeister, Verfahrenstechniker und Biolandwirt Konrad Switalski und seine Mutter Gertraud Switalski erläuterten die lange Geschichte und die Entscheidung der Öko-Pionierin Gertraud Switalski, bereits in den 1970er Jahren im Frohnhofer Mühlenlädla auf vielfältige ökologische Erzeugnisse zu setzen.

Im Bild: Konrad Switalski (re.) zeigte den BIOFACH-Besuchern aus aller Welt den offenen Stall mit den ­Charolais-Rindern.

BiofachSeit 9 Jahren aus Polen nach Etlaswind
„Obwohl wir für unsere Erzeugnisse auch zuhause viele Abnehmer finden, wollen wir uns auf der BIOFACH über Trends E
F informieren und Kontakte herstellen“ sagt Marek Klonecki aus Jezewo in Polen. Er ist mit 45 weiteren Besuchern und Ausstellern aus dem Bezirk Kujawien-Pommern, die sich auch auf einem Gemeinschaftsstand präsentieren, angereist. Ihrem Verband EKOLAN gehören Landwirte, eine Mühle, Fleisch- und Safterzeuger an, die alle nach ökologischen Richtlinien produzieren. Weil der Landbau in ihrer Heimat in den vergangenen Jahrzehnten nicht in dem Maße industrialisiert wurde wie in manchen Regionen Deutschlands und Westeuropas, liege der Schritt zur Öko-Landwirtschaft oft nahe, die Nachfrage der Verbraucher nehme rasant zu.
Schon seit 2006 beziehen die Besucher des EKOŁAN Verbandes ihr Quartier im Gästehaus des Landgasthofs „Drei Linden“ in Etlaswind. Bei Familie Mirsberger fühle man sich wohl, so Marek Klonecki, „hier gibt es genauso gute hausgemachte Schnäpse wie bei uns zuhause“ und im nächsten Jahr wolle man – dann zum zehnten Mal – wieder hierher kommen.

Im Bild: Die polnische Reisegruppe um Marek Klonecki unternahm vom Etlaswinder Quartier aus zusammen mit Wirtin Inge Mirsberger einen Ausflug zur „Frohnhofer Müllerin“ Gertraud Switalski.

BiofachNeuheiten aus der Minderleinsmühle
Den Messestand der Minderleinsmühle an der Landkreisgrenze zwischen Kalchreuth und Neunkirchen am Brand besuchte auch Landrat Eberhard Irlinger. Dank eines wachsenden Bewusstseins für ökologische Lebensmittel kamen zum Sortiment des Unternehmens neben Müsli-Mischungen bald Waffeln, schokolierte Artikel und Thekengebäcke hinzu. Heute verarbeitet die Minderleinsmühle 1.000 Tonnen Öko-Schokolade im Jahr.
Stellv. Landrat Manfred Bachmayer informierte sich am Messestand bei Geschäftsführer Andreas Hubmann über die Messeneuheiten wie die Müsli-Mischung „Shaun das Schaf – Erstes Müsli Milde Früchte“, speziell für die Altersgruppe der  2-3 Jährigen. Das „Erste Müsli“ aus Hafervollkorn- und Dinkelflocken sowie Trockenfrüchten verzichtet auf den Zusatz von Zucker, so Geschäftsführer Andreas Hubmann. Witzige „Shaun das Schaf“-Motive und Bastelanleitungen auf den Verpackungen sollen Spaß ins Frühstück bringen.

Im Bild: So süß ist der Landkreis: Landrat Eberhard Irlinger besuchte Naschwerkhersteller und Minderleinsmühle-Geschäftsführer Andreas Hubmann und Birgit Bieng, Leiterin Strategischer Vertrieb, an ihrem Stand auf der BIOFACH in Nürnberg.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 10. März 2014 )
 
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