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Sie wer’n lachen, aber ich hab’ immer Rot. Egal ob ich auf der B2-Umgehung daherkomm oder drauffahren will auf den neuen Highway: Die Ampel ist Rot. Natürlich kommen aus der anderen Richtung auch immer welche, und die haben dann grün, irgendeiner muss ja grün haben. Außer am internationalen Eschenauer Drehkreuz, wo sich Hauptstraße, Eckentaler Straße, Dr. Otto-Leich-Straße und die Gräfenbergbahn ins Gehege kommen. Da sprechen nicht nur gläubige Christen vom „Ewigen Licht“, wenn alle bei Rot warten müssen, bis der Runaway-Train außer Sichtweite ist. Bei den anderen Ampeln ist es halt wahrscheinlich so, dass der Verkehr kreuz und quer strömt: Die Eckenhaider wollen nach Erlangen, die Brander nach Eschenau, die Forther Richtung Nürnberg und die Nürnberger überall hin. Zwischen den 15.000 Eckentalern fahren noch 5000 Igensdorfer rum, dazu die 8000 Heroldsberger und 3000 Kalchreuther, viele davon auf dem Weg zum Recyclinghof. Neulich hab ich einfach umgeschaltet. Beim Warten hab ich dem Kollegen auf dem Beifahrersitz erklärt: „Jetzt langt’s“, hab mir die Fernbedienung aus der Mittelkonsole geschnappt und zapp, noch drei Sekunden, zwei, eine, und siehe da: grün! Natürlich hab ich vorher gewartet, bis die vor mir querende Fußgängerampel auf Rot gewechselt hat, dann wird’s für mich eh gleich grün. Die Fernbedienung ist genau genommen die für’s Garagentor daheim. Aber das Gesicht von meinem Kollegen hätten’s sehen sollen! Schöne Woche noch, halten Sie durch (auch bei Rot), Ihr Gloss’n Hans
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