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Der Gloss'n Hans
Pizza-Zeit
Sie wer’n lachen, aber seit die Sommerzeitumstellung für die Politik ein Thema ist, regt sich kaum jemand mehr auf. Anscheinend ist es den meisten egal, Hauptsache es kostet nichts.

Mir geht’s ähnlich, außerdem gibt’s wichtigere Fragen zur Zeit, die ganz schön variabel sein kann. Zum Beispiel wenn die Gräfenbergbahn nicht fährt. Dann wird Fahrzeit lang, vor allem wenn man die der Eltern hinzurechnet, die einspringen und mit dem Auto Schüler befördern.

Wer mal auf Kreta unterwegs war, weiß, wie relativ Zeitangaben sind, etwa für Wandertouren. Nimmt man sie wörtlich, ist man verloren. Multipliziert man sie gleich mit zwei, kommt man ganz gut hin. Wahrscheinlich wollen die Kreter klarstellen, dass sie viel schneller sind (wenn sie wollen).

Eine Minute kann übrigens, wenn eine Schaltsekunde eingefügt wird, auch 61 Sekunden haben. Das ist nötig, weil ein mittlerer Sonnentag einen Tick länger dauert als die regulären 86.400 Sekunden. Die letzte Schaltsekunde wurde am 31. Dezember 2016 eingefügt.

Pizzabäcker fügen dagegen gleich Schaltminuten ein. Wenn man anruft und Pizza bestellt (Hand auf’s Herz: Wem schmeckt das nicht?), heißt es meistens „Swanziminute, Ciao“. Manchmal auch 30, selten nur 15. Auch hier ist wohl oft der Wunsch der Vater des Gedankens, denn wenn man wirklich rechtzeitig zum Abholen da ist, muss man meist ein paar Pizza-Schaltminuten im köstlichen Duft ausharren. Macht aber nichts, denn in der Zeit kann man bezahlen („Grazie“), den anderen Abholern zuschauen (aha, die nehmen ebenfalls keinen Salat) und die Vorfreude genießen. Buon Appetito!
Ihr Gloss’n Hans

 
Tennis for Two
Sie wer’n lachen, aber zum Tennis kann man stehen, wie man will: Immerhin ist es Sport. Noch dazu einer, der prickelnde Turnieratmosphäre bietet.

Anders als bei E-Sports, bei denen man streitet, ob sie überhaupt Sport sind – oder einfach Gedaddel. Obwohl man E-Sports auch online von daheim aus spielen kann, gibt’s auch da Turniere: Am Wochenende spielten in Hamburg zwölf Teams um 300.000 Euro Preisgeld mit einem Strategiespiel „Dota 2“.

In der Fußballsimulation FIFA betreibt Mesut Özil sogar mehrere Teams. Ein Münchner Fußballmanager, der meint, Özil spiele in echt „einen Dreck“, hält die Diskussion, ob E-Sports olympisch werden sollen, für Schwachsinn. Der 1. FCN dagegen ist vor einem Jahr  mit zwei Professionellen ins Geschäft eingestiegen. Sehr sportlich wirken die beiden nicht – der eine könnte vielleicht noch als Sumo-Ringer durchgehen, der andere als Jockey.

Das erste Computerspiel überhaupt aber war tatsächlich ein Tennismatch: Vor 60 Jahren entwickelte der Higinbothams Willy, ein amerikanische Physiker, das Videospiel „Tennis for Two“. Er hatte aber keine Millardenumsätze im Sinn, sondern einen Zeitvertreib für den „Tag der offenen Tür“ in der Turnhalle seines Forschungsinstitutes. Vorher hatte er am Bau der Atombombe mitgearbeitet, worauf er nicht besonders stolz war. Auf „Tennis for Two“ anscheinend auch nicht, er hat es sich nicht patentieren lassen.

Auf Tennis für zwei, teils auch für vier, ist man dafür in Eckental mächtig stolz, wenn sich echte Sportprofis eine Woche lang die Bälle um die Ohren hauen. Und dabei entsteht allemal eine tolle Turnieratmosphäre.
Ihr Gloss’n Hans
 
 
 
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