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Der Gloss'n Hans
StUBenrein
Sie wer’n lachen, aber keine vier Jahre, nach dem ein schlauer Visionär im wochenblatt für die Verbindung nach Erlangen eine „Stadt-Umland-Seilbahn“ vorgeschlagen hat, übernimmt die Aigners Ilse diese Idee. Natürlich nicht für die fränkische Provinz, sondern für die überdrehte Landeshauptstadt. Bis 2023 sollen die wichtigen Münchner über Schwabing schweben.

2015 schrieb der Gloss’n Hans (am 6. Mai auf Seite 16, wenn Sie’s genau wissen wollen), dass Boliviens Hauptstadt La Paz erfolgreich macht, was die Münchner jetzt anfangen durchzurechnen. Dort verbinden seit 2014 drei Seilbahnen über 10 km hinweg mit 11 Stationen die Metropole mit der benachbarten Großstadt El Alto. So eine Seilbahn ist leistungsfähiger, billiger und schneller zu bauen als eine schienengebundene Bahn.

Nachdem der Söders Markus die Skischaukel am Riedberger Horn im Allgäu spektakulär abgeblasen hat, könnte er hier bei uns eine Seilbahn bauen lassen. Unter den schaukelnden Pendlern und Schülern würden Radler radeln, Autofahrer autofahren, Bauern ihre Felder bestellen und kleine Busse die Fahrgäste staufrei zu den Stationen bringen. Gondelkabinen für 24 Personen könnten 4000 Passagiere pro Stunde befördern (in jede Richtung), zur Not tut‘s auch ein Sessellift mit Haube.

Wer weiß, vielleicht ist so eine Seilbahn sogar eine Alternative zu den alten Gleisen der Gräfenbergbahn. Nie mehr „Probleme mit einem Stellwerk“ und keine 31 störungsanfälligen, bremsenden Bahnübergänge mehr. Das wäre auch ökologisch eine lupenreine Lösung. Mal sehen, was die Politik in dreieinhalb Jahren für Ideen dazu hat…
Ihr Gloss’n Hans

 
Himmel und Hölle
Himmel und Hölle
Sie wer’n lachen, aber im neuen Jahr müssen erstmal Versäumnisse des vergangenen aufgearbeitet werden. So sind mir beim Dank an die theologisch Tätigen in der Jahresend-Eile zwei nennenswerte Namen durch die Lappen gegangen: der rastlose Wolfgang Kuntze (der als Ruheständler übrigens eine Stiftung „Junge Familien in Not“ gegründet hat) sowie Johannes Häselbarth, der bis wenige Monate vor Weihnachten 18 Jahre lang in St. Anna gewirkt hat. Dankeschön!

Jetzt aber zur aktuellen Berichterstattung: Schneehölle am Wochenende! Was hätten wir nur getan, wenn uns Rundfunk und Bahn nicht gewarnt hätten? Zum Glück hat man uns gut vorbereitet auf die Sensation: Schneefall! Im Januar! In den Bergen! Wahnsinn! Kann mir jemand ein paar Ausrufezeichen leihen?!!!

Am schlimmsten war der (Süd-)Bayerische Rundfunk: Am Freitagabend war eine Fernseh-Liveschaltung zu sehen zu einem gebührenfinanzierten Außenreporter, der stundenlang dem Verkehr am Irschenberg zuschauen musste und berichtete: Da fahren Autos. Man möchte hinausschreien: Es ist halt Winter!

Aber wo soll man’s hinschreien? Ins Internet? Dort verhallt es dann genauso wie die vertraulichen, vielleicht auch teilweise gefälschten Prominenten-Daten, die kriminelle Idioten auf Twitter „geleakt“ haben: Die heißen Infos haben bloß keine Sau interessiert. Nach Wochen erst brach eine Hysterie los und konkurriert nun mit der Schlagzeile, dass es im Alpenraum schneit.

Dass im Winter auch mal Schnee fallen kann, wissen unsere wochenblatt-Zusteller schon lange. Euch wünsche ich einen guten und sicheren Start ins neue Jahr!
Ihr Gloss’n Hans
 
 
 
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